DRK-Damen jahrzehntelang mit Freude im Ehrenamt

Seit 150 Jahren gibt es das Deutsche Rote Kreuz. Das Jubiläumsjahr findet auch in Lüdenscheid Resonanz, obwohl hier erst im nächsten Jahr richtig gefeiert wird: Dann gibt’s das DRK in der Bergstadt seit 150 Jahren. Brügge hingegen feiert schon in diesem Jahr: den 100. Geburtstag seiner Rotkreuzgemeinschaft.

Am 23. März beteiligen sich die Lüdenscheider am bundesweiten Erste-Hilfe-Aktionstag rund um den Brunnen auf dem Sternplatz. Ansonsten laufen die Planungen zum 150. Geburtstag des DRK-Stadtverbandes Lüdenscheid – gegründet am 1. August 1864 mit 172 Mitgliedern unter dem 1. Vorsitzenden Pfarrer Rottmann – auf Hochtouren.

Fest stehen hingegen die Feiertermine der Brügger, die ihr Jubiläumsjahr unter das Motto „100 Jahre – 100 Prozent“ gestellt haben. Auch die beteiligen sich zum einen am bundesweiten Aktionstag am 23. März. Darüber hinaus laden sie aber auch zum Gala-Abend anlässlich des 100-Jährigen der Rotkreuzgemeinschaft Brügge ein. Am 25. Mai findet der Rotkreuz-Wettbewerb, der jährliche Leistungsvergleich der Rotkreuzler aus dem gesamten DRK-Kreisverband Altena-Lüdenscheid, in Brügge statt. Dabei wird der Ausbildungsstand der Einsatzkräfte und ihre Leistungsfähigkeit in einem Wettbewerb unter realistischen Bedingungen geprüft. Vor allem aber werde bei dieser Gelegenheit allen Beteiligten und den Zuschauern klar, wie wichtig gut eingespielte Teams für den Ernstfall sind. Zudem werde über wichtige Bereiche der Rotkreuzarbeit informiert und – alles in allem – ein wichtiger Motivationsschub für den Rotkreuz-Alltag gegeben, heißt es. Zugleich sei dieser Wettbewerb auch das größte DRK-Treffen im Märkischen Kreis. Auch das Oktoberfest am 21. September steht ganz im Zeichen des Jubiläums.

Eine kleine Feier am Rande dieser großen Ereignisse wirft derweil ein Schlaglicht auf das, was diese Erfolgsgeschichte erst möglich gemacht hat: intensiver ehrenamtlicher Einsatz über mitunter lange Zeiträume. Der Stadtverbandsgeschäftsführer des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Gerd Tolksdorf (Mitte) verabschiedete jetzt zwei Stützen der DRK-Arbeit: Eleonore Handke (86, 2.v.l.) war 27 Jahre lang, Hildegard Klatt (83, 2.v.r.) 22 Jahre lang ehrenamtlich im Frauenarbeitskreis tätig. Der ist für die Verpflegung bei der Blutspende verantwortlich, durch die die Spender wieder zu Kräften kommen. Die Leiterin des Frauenarbeitskreises, Inge Bender (links) und ihre Stellvertreterin Edith Lanzmich (r.) überraschten die beiden in einer kleinen Feierstunde mit dem gesamten Frauenarbeitskreis mit Fotobüchern und Blumen.

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