DRK-Aktive leisten 16 020 Dienststunden im Jahr 2015

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Knapp 50 Ehrenamtliche erhielten das Einsatzabzeichen „Flüchtlingsnothilfe“ des DRK-Landesverbandes Westfalen-Lippe.

Lüdenscheid - Für tatkräftig geleistete Hilfe zeichnete Volker Drechsel, stellvertretender Kreisrotkreuzleiter des Kreisverbandes Altena-Lüdenscheid, am Donnerstag bei der Gemeinschaftsversammlung der Rotkreuzgemeinschaft Lüdenscheid knapp 50 Ehrenamtliche mit dem Einsatzabzeichen „Flüchtlingsnothilfe“ des DRK Landesverbandes Westfalen-Lippe aus.

Im Beisein von Susanne Mewes, Präsidentin des Stadtverbandes, nahm Drechsel die Ehrungen im DRK-Heim an der Hochstraße vor. Vorab gab er einen Überblick über die vielfältigen Einsatzbereiche der Helfer in den vergangenen Jahren. Bis hin zur Betreuung der Flüchtlinge in Friedland und Unna-Massen verfolgte er das Engagement der Ehrenamtlichen zurück.

Als größte Herausforderung des Vorjahres nannte er die Einrichtung und Betreuung der Flüchtlingsunterkunft an der Susannenhöhe. DRK-Präsident Dr. Seiters sehe weiterhin einen großen Bedarf an Helfern.

Wie Rotkreuzleiter Alexander Schwarzat ausführte, gehören derzeit 101 Ehrenamtliche der Rotkreuzgemeinschaft Lüdenscheid an, davon 31 in der Bereitschaft, 35 im Sozialen Arbeitskreis, 21 im Frauenarbeitskreis und 14 als freie Mitarbeiter. 

An 29 Terminen habe der Frauenarbeitskreis 3680 Blutspender, unter ihnen 414 Neuspender, versorgt. Lobend hob Schwarzat die Gewerblichen Schulen, die sich an zehn Terminen mit 425 Spendern – davon 231 neu – an Blutspenden beteiligten. 1234 Arbeitsstunden seien bei den Frauen angefallen. Allerdings sei die Blutspende, wie anhand einer Statistik zu sehen war, im gesamten Stadtverband rückläufig. Durch Aktionen des Blutspendemobils auf dem Rathausplatz solle wieder mehr Werbung betrieben werden.

5262 Dienststunden – verteilt auf vielfältige Einsatzgebiete von der Altenbetreuung bis zur Unterstützung in Flüchtlingsunterkünften – seien beim Sozialen Arbeitskreis angefallen. Sanitätssicherheitswachen hätten die Ehrenamtlichen bei 21 Veranstaltungen und an 36 Tagen beschäftigt. Die größten seien das Bürgerschützenfest, das Stadtfest und der Firmenlauf gewesen. Dreimal habe die Bereitschaft im Vorjahr ausrücken müssen. Der Rettungsdienst sei an 2800 Stunden im Einsatz gewesen. Alle Aktivitäten zusammengerechnet, seien im Vorjahr insgesamt 16 020 Dienststunden geleistet worden. Als „wirklich hervorragende Leistung“ bezeichnete Schwarzat den Einsatz der Helfer an der Susannenhöhe. Überdies habe die Gemeinschaft den Johannitern bei der Einrichtung der Unterkunft am Dickenberg geholfen. Teilweise hätten sich Aktive eigens Urlaub genommen.

Zügig und unkompliziert gingen die Wahlen vonstatten. Zur Wahl standen Rotkreuzleiterin Nicole Neumann und Rotkreuzleiter Alexander Schwarzat, die beide einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden.

Abschließend stellte sich eine neue Jugendkreuzgruppe, der acht Jugendliche im Alter zwischen 16 und 18 Jahren angehören, vor. „Mich macht das alles megastolz“, fasste Susanne Mewes das Gehörte lobend zusammen. „Besonders stolz bin ich auf das Jugendrotkreuz.“

Am 28. Juni tagt der gesamte Stadtverband.

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