Drillinge sorgen für Aufsehen bei Empfang

Zahlreiche Eltern kamen mit ihren Babys zum Neugeborenenempfang.

LÜDENSCHEID ▪ „Hier merkt man, dass die Kinder willkommen sind.“ Christel und Wolfgang Jentsch waren begeistert vom achten Neugeborenenempfang der Stadt Lüdenscheid.

Das Ehepaar war gemeinsam mit Schwiegertochter und Enkelkind gekommen und zeigte sich sichtlich beeindruckt von den zahlreichen Babys, die am Samstagvormittag im Zentrum der Aufmerksamkeit standen. Erneut hatte die Gruppe „Familie Intern“ im lokalen Bündnis für Familie das Bürgerforum des Rathauses für die jüngsten Bürger der Stadt reserviert. Mehr als 60 Eltern kamen mit ihren Kindern dorthin und informierten sich über die Beratungs-, Hilfs- und Freizeitangebote für junge Familien in der Stadt.

Über die Frühförderung der Lebenshilfe, die Elternschule der Berglandklinik, den Kinderschutzbund, den Integrationsrat, den Werkstattladen der Märkischen Werkstätten, die Tagespflege – organisiert über das Jugendamt gemeinsam mit dem Verein Tages- und Pflegeeltern (Tupf) –, über „Frühe Hilfen“ des Jugendamtes und das Lokale Bündnis für Familien gab es Informationen. Erstmals dabei war der ADAC, der Tipps für sichere Kindersitze im Auto parat hatte. Außerdem luden die Musikbienen der städtischen Musikschule die Geschwisterkinder gleich zum Mitmachen ein.

Die Eltern nutzten den Empfang auch zum Austausch und zum Kennenlernen. Dominic Arnold, Peter Keitmann und Dirk Nädler, die mit ihren Kindern Julien Jerome, Leon Joel und Charlotte Sophie da waren, kamen so sehr schnell ins Gespräch. Nicole Ender, die mit Ehemann Uwe und dem elf Wochen alten Töchterchen Elfi Sophie den Empfang besuchte, freute sich, viele zu treffen, die sie kannte. Es tat ihr gut zu hören, „dass es nicht nur bei mir zuhause Chaos gibt.“ Mit einem Baby wird eben alles anders.

Celine-Marie lag ganz entspannt im Arm von Mama Marion Welschke und wurde von Papa Carsten stolz beäugt. Sie war mit drei Wochen und einem Tag eins der jüngsten Kinder beim Empfang. Das meiste Aufsehen erregten Irini Papadopoulou und Pantelis Haritidis, als sie mit ihren Drillingen Alexandros Theodoros, Dimitrios Emmanuel und Simon Elias sowie dem großen, 17 Monate alten Bruder Georgios ins Rathaus kamen. Die drei wurden am 10. September geboren. Nicht nur die, die selbst mit Babys da waren, hatten großen Respekt davor, mit drei Neugeborenen und einem Kleinkind gleichzeitig fertig werden zu müssen.

Die Gruppe Familie Intern hat alle Familien schon jetzt zu einem Nachtreffen für den 18. Januar eingeladen. Dabei soll es unter anderem darum gehen, zu erfahren, wie es den Familien inzwischen geht und welche Ideen sie haben, um das Angebot in der Stadt zu erweitern. Daraus könne sich, hofft Stephanie Edel von „Familie Intern“ ein offener Stammtisch entwickeln.

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