Verursacher unverletzt

Rahmedestraße: Wohl überhöhte Geschwindigkeit

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Nach einem Unfall mit zwei Verletzten musste die Rahmedestraße für eine Stunde gesperrt werden.

[Update, 22. April] Lüdenscheid - Offenbar mit überhöhter Geschwindigkeit war am Montag der Unfallfahrer unterwegs, der den schweren Unfall auf der Rahmedestraße verursacht hatte. Ein Schwerverletzter, eine Leichtverletzte, eine einstündige Sperrung und erheblicher Sachschaden waren die Bilanz.

Entgegen ersten Aussagen handelte es sich bei dem Verursacher um einen 21-jährigen Schalksmühler. Der junge Mann war am Montagnachmittag gegen 16.40 in einem schwarzen Ford Focus im Berufsverkehr auf der Rahmedestraße unterwegs. Auf der Kuppe in Fahrtrichtung Altenaer Straße sei der Wagen außer Kontrolle geraten, wie die Polizei am Dienstag nach Durchsicht der Berichte mitteilte.

Mit der Breitseite traf der Ford Focus den entgegenkommenden VW Polo seines 61-jährigen Unfallgegners aus Lüdenscheid. Dadurch wurde der Polo wiederum auf den Ford Focus einer 36-jährigen Lüdenscheiderin geschoben.

Durch die Wucht des Aufpralls hob der VW ab, drehte sich in der Luft und landete auf dem Dach. Der 61-Jährige, der zunächst nicht ansprechbar war, wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Zeugen hatten ihn bereits aus dem Fahrzeuwrack geborgen und behandelt, bis die Rettungskräfte der Hauptwache eingetroffen sind. Er wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gefahren.

Der Unfallverursacher blieb unverletzt, die 36-Jährige erlitt einen Schock. Beide konnten die Klinik nach den Untersuchungen wieder verlassen.

Bis etwa 18 Uhr musste die Straße für Bergungsarbeiten gesperrt werden. Der Gesamtschaden wird nach ersten Schätzungen auf 19.000 Euro beziffert.

Paralleleinsatz für Drehleitern

Noch während des Einsatzes am Wehberg lief für die Feuerwehr die nächste Meldung auf: Zur unklaren Rauchentwicklung am Dach der Autobahnraststätte West, Fahrtrichtung Frankfurt, wurde auch der Löschzug Brüninghausen alarmiert, außerdem die Drehleiter des Löschzugs Brügge. Hier stellten die Feuerwehrmänner einen Defekt in der Heizungsanlage fest, kontrollierten das Dach und konnten nach rund einer dreiviertel Stunde wieder abrücken. - flo

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