Eltern-Votum entscheidet

Drei Stimmen waren ausschlaggebend: So soll die ehemalige Friedensschule in Lüdenscheid heißen

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Die Grundschule an der Freiherr-vom-Stein-Straße 50 heißt ab dem Schuljahr 2020/2021 Ida-Gerhardi-Schule. Das Ergab eine Abstimmung bei dessen Auszählung auch Bürgermeister Sebastian Wagemeyer (rechts) vor Ort war.

Nach langen Hin und Her steht er nun fest: Der Name der ehemaligen Friedensschule an der Freiherr-vom-Stein-Straße.

Die neue Grundschule im Gebäude der ehemaligen Friedensschule soll laut Votum der Eltern Ida-Gerhardi-Schule heißen: Bei der Anmeldung zum Schuljahr 2021/22 stimmten die Eltern am Samstag in der Städtischen Kindertagesstätte Freiherr-vom-Stein-Straße 50 mehrheitlich dafür, die neue Grundschule nach der bekannten Lüdenscheider Malerin zu benennen.

26 Stimmen entfielen auf die Malerin, deren Bilder in bedeutenden Museen wie Düsseldorf, Essen, Hagen und Münster sowie in der Städtischen Galerie Lüdenscheid hängen, als Namensgeberin der Schule. Für den Namen Neue Friedensschule, der an den alten Namen der Schule erinnern und Wertschätzung für die dort geleistete Arbeit ausdrücken sollte, sprachen sich 23 Elternteile aus.

Im Beisein von Bürgermeister Sebastian Wagemeyer ging die Auszählung vonstatten. Gespannt verfolgten zudem Matthias Reuver (Leiter des Fachbereichs Schule, Bildung und Sport) und Kerstin Kotziers (Leiterin des Fachdienstes Schule und Sport) sowie das mit der Planung der Schule beauftragte Schulteam – Kathrin Hock, Christa Cardinal von Widdern und Anne Schuchardt – mit weiteren Helfern die Elternabstimmung.

Die Namensgeberin der Schule soll Vorbildfunktion haben. „Wir möchten unsere Schulkinder zu selbstbewussten, mutigen Menschen erziehen, die ihre Talente entdecken und nutzen können“, heißt es in der Namensbegründung.

Kunst soll eine zentrale Rolle im Schulleben spielen. Dazu soll es eine Kooperation mit der Städtischen Galerie geben. Überdies sind künstlerische Projekte in Zusammenarbeit mit Lüdenscheider Künstlern und Kunstpädagogen angedacht. Die Empfehlung der Eltern wird im Dezember im Rat aller Voraussicht nach verabschiedet.

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