Drei Turnhallen-Decken untersucht: Alles in Ordnung

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Was in Bochum galt, gilt in Lüdenscheid nicht.

Lüdenscheid - Ausgelöst durch die Berichterstattung über die Gefahr herabfallender Deckenteile in einer Bochumer Turnhalle ist, wie die Stadtverwaltung schreibt, umgehend auch die Stadt Lüdenscheid aktiv geworden. Fazit: Es ist alles in Ordnung.

Die Untersuchung der Unterdecken in den städtischen Turnhallen in Hinblick auf eine Befestigung mit abgehängten Heraklithplatten hatte bereits vor dem Erscheinen eines entsprechenden Ministererlasses vom 7. August begonnen.

Dabei wurde festgestellt, dass ein solches System nur in der Turnhalle der ehemaligen Hermann-Gmeiner-Schule eingebaut ist. Im Zuge der Bauunterhaltung war die Decke bereits zu einem früheren Zeitpunkt nachbefestigt worden.

Insgesamt wurden drei Turnhallen untersucht, die ähnliche Deckensysteme aufweisen. Bei den stichprobenartigen Kontrollen waren keine sichtbaren Mängel erkennbar.

Auf Empfehlung eines Statikers wurden in zwei Turnhallen die untersuchten Unterdecken vorsorglich flächendeckend nachbefestigt. Eine Sperrung von städtischen Turnhallen sei nicht erforderlich, heißt es.

Für drei als Turnhallen genehmigte Gebäude, die nicht von der Stadt betrieben werden, hat die Bauaufsichtsbe-hörde die Eigentümer auf deren Zuständigkeit für die Überprüfung hingewiesen.

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