Dramatische Rettung einer 34-jährigen Frau

LÜDENSCHEID/SCHALKSMÜHLE ▪ Dramatische Rettungsaktion im Bereich Heedfeld, Mesekendahl, Albringwerde in der Nacht von Freitag auf Samstag: Eine nach Angaben der Polizei psychisch kranke 34-jährige Frau hatte im Wald komplett die Orientierung verloren und per Handy die Polizei informiert. Nach drei Stunden wurde sie gefunden und vom Notarzt und Sanitätern versorgt.

Die Beamten rückten nach der Alarmierung am Freitag gegen 23.45 Uhr mit sieben Streifenwagen und zwei Rettungshunden aus. Per Handy hielten sie immer Kontakt zu der Frau, schalteten die Martinshörner auf den Wagen an und fragten nach, ob die Signale sich von ihr entfernten oder sich näherten. Auch der Rettungshubschrauber Hummel 6 wurde alarmiert, um mit Wärmebildkamera und Suchscheinwerfer die Stelle einzugrenzen, an der sich die Heedfelderin aufhielt.

Es war ein Wettlauf mit der Zeit, denn einerseits drohte der Kontakt zu der Frau abzubrechen, da der Akku des Telefons nachließ. Andererseits lagen die Temperaturen am Gefrierpunkt. Um 2.48 Uhr konnten die Beamten Entwarnung geben. Die 34-Jährige wurde im Bereich der Autobahnbrücke Sterbecke gefunden. Sie wies nach Angaben der Polizei zwar frische und ältere Verletzungen auf. Doch Anhaltspunkte für eine Straftat konnten nach den Ermittlungen ausgeschlossen werden.

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