101 statt 50 km/h

Doppelt so schnell wie erlaubt innerhalb geschlossener Ortschaft im MK

Ein Polizist misst mit einem Laser-Messgerät die Geschwindigkeit von Autofahrern. (Symbolbild)
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Symbolbild

Die Lüdenscheider Polizei hat sich am Dienstag mit einem Radarmessgerät an drei Straßen der Kreisstadt postiert. Die Messergebnis waren teilweise rekordverdächtig.

Lüdenscheid - Am Dienstagmorgen ist ein Autofahrer aus dem Märkischen Kreis mit 101 km/h innerhalb geschlossener Ortschaft auf der Halver Straße durch Brügge „geheizt“ – und prompt von einem Radarmessgerät der Polizei erfasst worden.

Das bringt dem Raser nach Toleranzabzug eine Geldbuße von 200 Euro und zwei Punkte in Flensburg ein, möglicherweise sogar zwei Monate Fahrverbot. In Brügge hatte das Radarteam der Polizei in der Zeit zwischen 7.28 und 9.41 Uhr das Tempo von 850 Fahrzeugen kontrolliert, in 46 Fällen ein Verwarngeld verhängt und vier Bußgeldverfahren eingeleitet.

Auch die Jahnstraße bleibt im Fokus der Ordnungshüter. Dort überprüften die Beamten von 10.47 bis 13.12 Uhr 300 Autofahrer, von denen waren 17 zu schnell, den „Rekord“ fuhr ein verklehrsteilnehmer in der Tempo-30-Zone mit 44 Stundenkilometern.

Auch die Straße Im Olpendahl in Fahrtrichtung Heerwiese ist wegen einer Grundschule und eines Kindergartens ein bevorzugter Messpunkt. Im Zeitraum zwischen 13.48 und 15.33 Uhr passierten 251 Fahrer die Kontrollstelle, von denen 48 zu schnell unterwegs waren. Zweimal leiteten die Polizisten ein Bußgeldverfahren ein – auch gegen den Tagesschnellsten an dieser Stelle mit 69 statt der erlaubten 30 km/h.

Erlaubt ist Tempo 50: Das war einem Raser in Altena völlig egal, der mit 95 km/h durch den Ort bretterte - direkt an der Polizei vorbei.

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