Kein Pflaster für strauchelnden Pogotänzer - aber Hilfe von anderen Fans

28. Metal Journey beim Lüdenscheider Verein Underground Musik 

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Caught in a Mirror spielte  beim Doppelkonzert an der Herscheider Landstraße.

Lüdenscheid – Bereits zum 28. Mal fand am Samstag die Metal Journey für die Fans der harten musikalischen Gangart im Vereinsheim von Underground Musik an der Herscheider Landstraße 146 statt.

Die Veranstalter freuten sich über rund 60 Gäste im gut gefüllten Konzertraum, die dann auch gleich bei der ersten Band ordentlich Stimmung machten. Die Metalcore-Formation Caught in a Mirror wurde im Jahr 2016 von den Brüdern Giulian und Gianluca Cirillo gegründet und kombiniert ihren hammerharten Metalcore mit Gitarren- und Elektro-Versatzstücken.

Seit ihrer Bandgründung hat die Formation rund 15 eigene Songs geschrieben, von denen sie an diesem Abend einen Großteil ihrem begeisterten Publikum präsentierte. Im Anschluss hörten die Metal-Fans dann eine Formation, die bereits vor zwei Jahren erfolgreich bei der Metal-Journey dabei war, damals noch im Falkenheim an der Altenaer Straße. Battlesword wurden bereits 1999 am Niederhein gegründet und haben sich seither längst mit ihrem melodischen Death Metal als feste Größe für die Fans des Genres etabliert. 

Battlesword bestehen aus Shouter Axel Müller, Schlagzeuger Andreas Klingen, Bassist Ben Bays sowie den beiden Gitarristen Christian Schmitz und Micha Klingen. „Gepflegte Eskalation ist ok, zum Beispiel Nackenschmerzen - Pflaster haben wir nämlich nicht dabei“, erklärte Frontmann Axel Müller augenzwinkernd, als ein Pogotänzer strauchelte und auf die Nase fiel, ihm jedoch von den anderen Fans partnerschaftlich wieder auf die Beine geholfen wurde.

Die brachiale Musik von Battlesword mit Stücken wie dem Opener „Bloodmorning“ oder dem Werk „Smothered“ lud zum Headbangen und Pogotanzen ein. Abschließend richtete Frontmann Axel Müller seinen Dank an die Veranstalter. „Ohne den Verein Underground Musik hätten Bands wie wir keine Möglichkeiten, in dieser Gegend zu spielen“, ist sich der Musiker sicher.

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