Domizil-Chef gegen Hebesatz-Erhöhung

Lüdenscheid - Auch die Domizil Immobilienverwaltung GmbH am Buckesfeld, die stadtweit 400 Einheiten in 40 privaten und gewerblichen Objekten verwaltet, wendet sich gegen die Anhebung des Hebesatzes für die Grundsteuer B um zunächst 61 und danach 83 Prozent.

Domizil-Geschäftsführer Marc Miekeley bezeichnet die Pläne der Verwaltungsspitze im LN-Gespräch als „in dieser Form asozial“.

Auch Eigentümern, die die Grundsteuer B über die Nebenkosten an ihre Mieter weitergeben, könne die Erhöhung „nicht egal sein“, so Miekeley. „Sie möchten, dass die Mieter ihre Miete pünktlich und vollständig bezahlen können.“ 

Insofern sei es für einen Vermieter oder Verwalter besser, Guthaben an Mieter auszuzahlen als Nachzahlungen einzufordern. Der Domizil-Chef: „Schon jetzt ist es vermehrt so, dass die Stadtwerke in Einzelfällen das Gas abdrehen, so dass Mieter nicht mehr warm duschen können.“

Auch Marc Miekeley fordert von der Politik, nach Einsparpotenzialen zu suchen. Die Frist, in der Bürger schriftlich Einwände erheben können, endet am 27. Januar.

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