Doch kein "Public-Viewing" am Nattenberg

Rudelgucken wird's am Samstag im Nattenbergstadion nicht geben.

Rot-Weiß Lüdenscheid hat sich ganz schnell wieder von der Idee verabschiedet, das WM-Spiel zwischen Deutschland und Argentinien auf zwei Großleinwänden im Nattenbergstadion zu zeigen.

LÜDENSCHEID - Der „Public-Viewing“-Traum am Nattenberg anlässlich des WM-Viertelfinals am Samstag zwischen Deutschland und Argentinien bleibt nur ein Traum.„Es tut mir sehr leid, wir hätten den Lüdenscheidern diese Veranstaltung wirklich sehr gerne angeboten. Aber nach Abwägung aller Kriterien sind wir zu dem Ergebnis gekommen, dass wir das finanzielle Risiko einfach nicht tragen können“, legte Michael Dregger, Vorstandssprecher von RW Lüdenscheid, die Pläne heute endgültig ad acta und bat zugleich um Verständnis: „Allein zwei Beamer und zwei Leinwände hätten uns weit mehr als 3000 Euro gekostet. Und es lässt sich für uns auch ganz schlecht kalkulieren, wie viele Leute das Angebot überhaupt annehmen und sich auf der Tribüne eingefunden hätten. Wir hatten noch gehofft, einen Sponsoren zu finden, was sich aber auch zerschlagen hat. Und nach weiteren Partnern zu suchen, macht aufgrund der Kürze der Zeit keinen Sinn mehr“, zog Dregger aus reinen Vernunftgründen die Reißleine.Änderungen ergeben sich derweil für das Stadionfest der Rot-Weißen am Samstag: Mit Rücksicht auf das WM-Viertelfinale (Anstoß 16 Uhr) beginnt die Veranstaltung bereits um 9 Uhr und soll spätestens gegen 14.30 Uhr beendet sein.

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