"Ickes" Schicksal bewegt

376 potenzielle Lebensretter für todkranken Vater aus Lüdenscheid

+
Ein Abstrich der Mundschleimhaut mit einem Wattestäbchen genügte für die Registrierung.

Lüdenscheid – Sein Schicksal bewegt und lässt niemanden kalt: Für den an Lymphdrüsenkrebs erkrankten Lüdenscheider Daniel Eick, der dringend eine Stammzellenspende braucht, ließen sich am Sonntag 376 mögliche Spender im Foyer des Rathauses registrieren.

Groß war die Resonanz auf die Registrierungsaktion der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS), die Freunde für den zweifachen, verzweifelt um sein Leben kämpfenden Familienvater organisiert hatten. 

Ohne eine Stammzellenspende, so der Stand der Dinge, kann der junge Vater den Kampf gegen den Krebs nicht gewinnen. Freunde, Familienangehörige und Bekannte, aber auch viele Unbeteiligte ließen sich vom Schicksal des 36-Jährigen, der als Rapper „Sirviva“ auftrat, anrühren und zu einer Registrierung bewegen.

Lebensrettungs-Aktion für Vater in Lüdenscheid

„Die Ungewissheit frisst uns alle auf“, bekannte Jeff Piria. Umso mehr freuten sich alle über die große Resonanz. „Wir haben über alle Kanäle die Werbetrommel gerührt. Seit Mittwoch lief auch im Kino Werbung.“ Allein bei der Häppchen-Tour verteilten die Freunde noch einmal 600 Flyer, damit ein geeigneter Spender für Daniel gefunden wird und er seine kleinen Töchter Lilly und Marlen aufwachsen sehen kann.

Lesen Sie dazu auch:

- Vater (36) aus Lüdenscheid ist todkrank - Freunde organisieren Lebensretter-Aktion

- Alle für „Icke“ am 6. Oktober: Freunde kämpfen für todkranken Vater (36)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare