"Tunneling Events" sorgen für Diskussionen

LÜDENSCHEID - Die für den 1. September geplante Party „Tunneling Events“ in der Fußgängerunterführung am Sauerfeld hat die Diskussion über Sicherheitsaspekte neu entfacht.

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Vor allem die Frage der Zugänge und Fluchtwege hat die Fachleute der zuständigen Behörden in den vergangenen Wochen beschäftigt. Und über die maximale Besucherzahl kursieren unterschiedliche Angaben. Ursprünglich war bekanntlich geplant, den Tunnelausgang in Richtung Hohfuhrstraße als Fluchtweg offenzuhalten. Doch nach LN-Informationen wird daraus nichts. Denn dieses Portal muss demnach aus schalltechnischen Gründen verschlossen werden, hieß es. So bleibt es zwar bei den Hauptein- und -ausgängen vor der „Lünsche“-Apotheke und der Volksbank. Als Notausgang fungiert aber die Treppe hoch zum Kiosk an den Bushaltestellen.

Ansonsten sind die Forderungen der Polizei in Abstimmung mit der Stadtverwaltung klar formuliert. Absperrgitter trennen den Partytunnel von den öffentlichen Flächen ab. Und: Wegen der geringen Höhe der Unterführung muss der Sicherheitsdienst des Veranstalters Ejder „Edy“ Cindemir alle Gäste vor Betreten des Tunnels nach Pyrotechnik durchsuchen.

Wie viele Besucher sich auf den unterirdischen 330 Quadratmetern drängeln dürfen, darüber herrscht allerdings Unklarheit. Wie es aus der Pressestelle der Stadtverwaltung hieß, sei das „Tunneling“ für 300 Leute geplant und zugelassen. Bei einer solchen Fülle habe die Verwaltung „keine Bedenken“. Im Protokoll der Polizei findet sich nach einer Besprechung im Rathaus am 7. August jedoch die Bemerkung „maximal 500 Leute“.

Veranstalter Ejder Cidemir sagte im LN-Gespräch, er gehe von zwei Personen pro Quadratmeter aus – was weit mehr als 600 Gäste bedeuten würde. Ob es so viele werden, ist offen. Der Vorverkauf läuft nach letzten Erkenntnissen eher schleppend. - omo

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