22 Direktkandidaten stellen sich zur Wahl

MÄRKISCHER KREIS ▪ Die Direktkandidaten, die sich am 9. Mai für einen Sitz im nordrhein-westfälischen Landtag bewerben, stehen fest.

Über die Zulassung der Direktkandidaten hat der Kreiswahlausschuss unter Vorsitz von Kreiswahlleiter Landrat Thomas Gemke am Mittwoch in öffentlicher Sitzung einstimmig entschieden.  Insgesamt waren 23 Bewerbungen für die Wahlkreise 121 (Märkischer Kreis I), 122 (Märkischer Kreis II) und 123 (Märkischer Kreis III) eingegangen. Abgelehnt wurde Marc Schieferdecker (Die Piratenpartei) im Wahlkreis 122, weil er nicht genügend Unterstützungsunterschriften vorgelegt hatte.

Wahlkreis 121

m Wahlkreis 121 (Märkischer Kreis I), zu dem Iserlohn, Altena, Nachrodt-Wiblingwerde und Werdohl zählen, treten die meisten Direktkandidaten an. Zugelassen wurden die Iserlohner Thorsten Schick (MdL, CDU), Michael Scheffler (SPD), Kai Olbrich (Grüne), Timo Pradel (NPD), Manuel Huff (Die Linke), Michael Siethoff (Die Tierschutzpartei), Stefan Bien (Piraten), Frank Pürschel (Einzelbewerber) und die Werdohlerin Dr. Anne Hermes (FDP).

Wahlkreis 122

Im Wahlkreis 122 (Märkischer Kreis II) mit den Städten Menden, Balve, Hemer, Neuenrade und Plettenberg bewerben sich Wolfgang Exler (CDU), Inge Blask (SPD), Markus Sälzer (FDP), Peter Köhler (Grüne), Peter Severin (Die Linke) und Sascha Hellerfort (NPD).

Wahlkreis 123

Im südlichen Wahlkreis 123 (Märkischer Kreis III), der die Städte Lüdenscheid, Halver, Herscheid, Kierspe, Meinerzhagen und Schalksmühle umfasst, kandidieren MdL Bernd Schulte (CDU), Gordan Dudas (SPD), MdL Angela Freimuth (FDP), Geza Lang (Grüne), Yasin Kut (Die Linke) und Hasso Simon von der Rentnerpartei aus Meinerzhagen-Valbert. Der Kandidat Jonas Pöhler (Die Piratenpartei), der noch bei der Podiumsdiskussion der Lüdenscheider Wirtschaftsjunioren aufgetreten war, hatte keine Bewerbung abgegeben, da ihm die nötige Anzahl an Unterschriften fehlte.

Dem neuen Landtag werden mindestens 181 Abgeordnete angehören, wobei 128 von ihnen per Direktmandat in das Parlament einziehen. Die übrigen Sitze werden aus den Landeslisten der an der Sitzverteilung teilnehmenden Parteien besetzt. Die Regelung, dass es Direktkandidaten bei der Landtagswahl in NRW gibt, ist neu: Vor fünf Jahren konnten sich die Wähler nur zwischen den Parteien entscheiden. Dieses Mal haben die Wähler wie bei der Bundestagswahl eine Erst- und eine Zweitstimme.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare