111 Dinge (89): Eine Club-Tour in der Lüdenscheider Altstadt unternehmen

Wo fängt man eine kleine Tour durch die Clubs der Altstadt an? Abends auf einem gemütlichen Sofa – eines, worauf man seine Sonntage verbringen möchte. Die Art von Sofa, die heute gar nicht mehr hergestellt wird. Ein Sofa eben, das der ruhigen und entspannten Atmosphäre des Clubs Lönneberga gerecht wird.

Das Lokal im Hause Hochstraße 10 ist auf dem ersten Blick eine kleine Kneipe. Doch überzeugt es mit einer urigen Einrichtung, welche einfach nur Charme hat. Die Musik ist sehr abwechslungsreich und gerade deswegen immer passend zur Stimmung. Das Personal ist durchweg freundlich und gut gelaunt, und an der Fairness der Getränkepreise gibt es nicht zu rütteln.

Durch die großen Fenster kann man abends das Treiben und Wandern der Partygänger beobachten und dabei ruhig sitzen bleiben. Kein Wunder, dass die Zeit so schnell vergeht und man fast verpasst, zum nächstem Lokal zu schlendern. Weiter geht es zur Bodega, der Cocktailbar und Lounge an der Grabenstraße. Ein durchaus trendiger Laden, mit größeren Sofas als im Lönneberga, welche aber nicht an deren Gemütlichkeit herankommen. So nett die Kellnerin, die unsere erste Getränkebestellung entgegennimmt, auch anzusehen ist, kann dies ihre etwas ruppige Art nicht wettmachen.

Der große Pluspunkt dieses Halts aber ist das vorzügliche spanische Essen. Aber auch die leckeren Cocktails, die stilvolle Einrichtung und der unerreicht freundliche junge Kellner, der uns den Rest des Abends bekellnert, machen Spaß. Das Bodega macht mit seinen Longdrinks und Cocktails Lust auf mehr. Die nächste Station heißt also Galerie Bar Mediterane – eine Cocktailbar am Graf-Engelbert-Platz.

Auch nach so langer Zeit ihres Bestehens ist diese Bar dermaßen beliebt, dass man zu später Stunde nur draußen einen Platz findet. Was kein Problem darstellt, da man von den durchweg netten Kellnerinnen, die oft einen Witz auf den Lippen haben, zu seinem Schmusebär-Cocktail auch gerne eine warme Wolldecke bekommt. Da durch die Zusammenarbeit mit der Pizzeria nebenan für Speisen gesorgt wird, muss man auch hier nicht hungern.

Das Ergebnis: Der Abend endet in einer Nacht – und acht Kneipengänger sind zufrieden. - Thomas Köhler

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