111 Dinge (28): Electronic Nation in der Schützenhalle mit je 2000 bis 2500 Besuchern

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Die Electronic Nation ist laut Veranstalter eine der größten Tanzveranstaltungen dieser Art in Südwestfalen.

Die Schützenhalle am Loh hat eine über 100-jährige Geschichte. Das Innere des Gebäudes erinnert etwas an eine Kirche - und zweimal im Jahr huldigen hier Anhänger elektronischer Musik den Größen der Szene.

Die Electronic Nation, laut Veranstalter eine der größten Tanzveranstaltungen dieser Art in ganz Südwestfalen, fand 2005 das erste Mal statt. Damals organisierten Rock Inc. das Ganze zusammen mit dem Nachtflug-Magazin – und wurde zum Überraschungserfolg mit immerhin 1000 bis 1500 Besuchern.

Für einige Jahre schlief das Projekt dann ein. Im Herbst 2009 startete Rock Inc. dann zusammen mit der Dortmunder Agentur apeoffice einen neuen Anlauf unter anderem mit den Künstlern Lützenkirchen, Oliver Klein und Ante Perry. Der Erfolg gab den Veranstaltern Recht, und seit 2010 wird die Schützenhalle am Loh zweimal jährlich zum Anlaufpunkt für Fans von treibenden Beats und elektronischen Klängen.

Nächste Auflage am 14. April Die Electronic Nation findet zweimal im Jahr in der Schützenhalle Am Loh statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Rock Inc. in Zusammenarbeit mit apeoffice. Am 14. April steht die nächste Auflage an. Karten gibt es zum Preis von neun Euro plus Gebühren unter anderem im LN-Ticketshop. www.electronic-nation.net

Aber nicht nur die ganz Großen dürfen bei der Electronic Nation auf der Bühne stehen: Im Vorfeld wird immer ein sogenanntes DJ-Battle veranstaltet. Dahinter verbirgt sich ein Wettkampf, bei dem Nachwuchs-DJs in mehreren Runden gegeneinander antreten. Derjenige, den das Publikum dann als Besten kürt, darf die Plattenteller vor Tausenden Fans elektronischer Musik kreisen lassen. Immer wieder schaffen es die Veranstalter, auch international bekannte Künstler für einen Auftritt in Lüdenscheid zu gewinnen. Denn nicht nur bei den Besuchern, auch bei den Agenturen hat sich Rock Inc. einen Namen gemacht. Zum Teil kommen sogar von dort Anfragen, ob die jeweiligen Künstler bei der Electronic Nation auflegen können.

Zu einem besonderen Erlebnis wird die Veranstaltung auch Dank des Einsatz eines ganzen Haufens von Technik: Nicht nur der Ton bei den Auftritten muss stimmen, eine aufwändige Lichtshow rundet das Ganze ebenso ab wie zwei Leinwände, auf denen zur Musik passende Projektionen zu sehen sind. Dafür ist ein eigener Videojockey zuständig. Damit auch nichts passiert, sorgen zudem 20 bis 25 Sicherheitsleute für Ordnung.Mittlerweile hat sich die Electronic Nation als Veranstaltung etabliert und ist für viele ein fester Termin im Jahresverlauf – zwischen 2000 und 2500 Besucher kommen jedes Mal. Kein Grund also für die Veranstalter, am bewährten Konzept etwas zu ändern.  - Andrea Mackenbruck

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