111 Dinge (10): Eine Nacht im Mercure-Hotel verbringen

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Die Zimmer des Mercure-Hotels – hier ein Komfortzimmer – sind großzügig dimensioniert.

LÜDENSCHEID - Ein paar Stunden Ferien vom Alltag – wer möchte das nicht? Dazu muss man nicht verreisen. Gepflegt zu Abend essen, dann ein Stündchen kegeln, anschließend ab in die Sauna und dann Runden im 27 Grad warmen Wasser des Swimmingpools über den Dächern von Lüdenscheid drehen.

Von Willy Finke

Schließlich noch auf ein Pils oder einen Cocktail in die Bar, bevor es ins Bett geht: Wenn das kein reizvolles Feierabend-Programm ist. Das kann man alles völlig problemlos machen. Direkt vor der Haustür. Im Mercure-Hotel an der Parkstraße. Und das ist sogar recht erschwinglich.

Das Mercure-Hotel Lüdenscheid gehört zur international tätigen Accor-Hotelgruppe. Es verfügt auf elf Etagen über 170 Zimmer (90 Doppel- und 43 Einzelzimmer, 28 Komfort-Doppelzimmer und neun Suiten). Die Preise inklusive Frühstück: Standard-Einzel- und Doppelzimmer wochentags 79, am Wochenende 69 Euro; Komfort-Doppelzimmer 91/81 Euro; Suite 104/94 Euro. 14 Tagungsräume bieten Platz für bis zu 300 Teilnehmer. Ausreichend kostenlose Parkplätze am Hotel und in einer Tiefgarage sind vorhanden. Der Pool in der 11. Etage ist etwa 15 x 5 Meter groß. Er ist auch für Nicht-Hotelgäste zugänglich. Kosten: 6 Euro; inklusive Saunabenutzung 12 Euro.

Mercure-Hotel Lüdenscheid, Direktorin: Katja Günther, Parkstraße 66, Tel. 0 23 51 / 15 60

Seit 1974 gibt es dieses elfstöckige Hotel, welches das Grün des Stadtparks so imposant überragt. Das Haus hat eine bewegte Vergangenheit und trug bereits viele Namen: Hollstein, Crest, Ramada, Queens und nunmehr seit den 90er-Jahren Mercure. Zurzeit wird das Gebäude gründich renoviert. Das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen.

Sehr hell, aufgeräumt und freundlich wirkt nicht nur der Restaurantbereich. Auch in den Zimmern mit ihrer phantastischen Aussicht auf Stadt oder Stadtpark bekommt man keine Platzangst. Dazu trägt nicht nur die raumbreite Fensterfront bei, sondern auch die Tatsache, dass fast alle Zimmer mit Balkons ausgestattet sind, die während der Sommerzeit sogar mit Tischen und Stühlen versehen werden.

Zur Ausstattung der Räume gehören Flachbildfernseher, für die man erfreulicherweise keine Lupe braucht, sowie Wasserkocher samt Tee- und Instankaffeebeuteln. Die Handtuchhalter im Bad sind beheizt, der separate Kosmetikspiegel schwenkbar. Die Ablageflächen dort sind allerdings für zwei Personen deutlich zu gering dimensioniert.

Das überwiegend sehr freundliche und bestens geschulte Personal von Rezeption und Restaurant gibt dem Gast das Gefühl, willkommen zu sein. Das Frühstücksbüfett entspricht dem Standard eines gehobenen Mittelklassehotels – inklusive Kaffee, Cappuccino und Latte Macchiato zum „Selbstzapfen“. Wer abends in das Restaurant einkehrt, darf sich auf eine Speiseauswahl freuen, die zu bodenständigen Preisen auch gehobenen Ansprüchen genügt. Folgt man den Tagesempfehlungen der Kellnerin, wird man nicht enttäuscht werden. Apropos Preise: Die Speisen sind bestens gewürzt. Da bedürfte es nicht der gesalzenen Getränkepreise – wie 4,70 Euro für 0,4 Liter Warsteiner.

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