Mythen und Ideologien

Dr. Dietmar Simon referiert in der Burg Holtzbrinck.

Lüdenscheid - Um den Beginn des Ersten Weltkriegs ranken sich viele Mythen und Ideologien. Überall im deutschen Reich und in ganz Europa verfolgten die Menschen im Sommer 1914 die rasante und bedrohliche Entwicklung, die mit der Ermordung des österreichischen Thronfolgerpaares begonnen hatte.

Auch die damals 32 000 Einwohner der Stadt Lüdenscheid durchlebten ein Wechselbad der Meinungen, Stimmungen und Gefühle. Es gab komplizierte und innerhalb kürzester Zeit sich ändernde Meinungskämpfe zwischen Kriegsbefürwortern und Kriegsgegnern, die sowohl in den Tageszeitungen wie auch auf der Straße ausgetragen wurden.

Dr. Dietmar Simon, Regionalhistoriker und Vorsitzender des Geschichts- und Heimatvereins, schildert in seinem Vortrag über den „Beginn des Ersten Weltkrieges in Lüdenscheid“ das Leben in der Bergstadt im Sommer 1914 zwischen den Schüssen von Sarajewo und den Kriegserklärungen Anfang August. Er erläutert, wie sich die Juli-Krise in der Bergstadt niederschlug, welche Meinungen es zum politischen Geschehen gab und wie diese sich veränderten.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 29. Oktober, ab 19 Uhr, in der Burg Holtzbrinck in der Altenaer Innenstadt statt. Sie ist die Abschlussveranstaltung des in Kooperation mit der VHS Lennetal veranstalteten Rahmenprogramms zur Ausstellung „Lieb Vaterland magst ruhig sein. Der Erste Weltkrieg im heutigen Märkischen Kreis“, die das Kreisarchiv noch bis Monatsende im Kreishaus I, Bismarckstraße 15, in Altena präsentiert. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen gibt es unter Tel. 0 23 52/966 7055 und im Internet unter www.maerkischer-kreis.de.

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