Auch der Busverkehr soll dadurch besser fahren können

An dieser Grundschule soll eine Hol- und Bringzone für mehr Sicherheit sorgen

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Um den Busverkehr in der Wendeschleife nicht behindern und den Schulweg sicherer zu machen, wird die Wertstoffsammelstelle an der Grundschule Wefelshohl verlagert, um dort eine Hol- und Bringzone einzurichten.

Lüdenscheid – Aus Gründen der Verkehrssicherheit und zum Schutz von Schülern werden an verschiedenen Stellen in Lüdenscheid Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Dazu gehört auch eine Hol- und Bringzone an einer Grundschule.

Das gab Christian Hayer als Fachdienstleiter Verkehrsplanung und -lenkung in der jüngsten Sitzung des Bau- und Verkehrsausschusses bekannt. 

Um eine Hol- und Bringzone einzurichten, wird die Wertstoffsammelstelle an der Grundschule Wefelshohl verlagert, wie Hayer sagte. Viele Eltern bringen die Kinder mit dem Auto zur Schule und fahren möglichst nah an das Gebäude heran, erklärte er. Unter anderem auch an die Wendeschleife, die eigentlich für die Busse gedacht sei. 

Um den Busverkehr nicht zu behindern und den Schulweg sicherer zu gestalten, soll künftig die Hol- und Bringzone genutzt werden, die sich dann vor der besagten Wendeschleife befinden wird. Die Wertstoffsammelstelle müsse dafür lediglich an den Rand verschoben werden. 

Die Kinder müssten dann ein kleines Stück zu Fuß zurücklegen und können dafür den Fußweg nutzen, sagte Hayer. Einen Termin für die Umsetzung gebe es noch nicht, „aber das soll zeitnah, idealerweise nach den Sommerferien passieren“. 

Poller statt Parkfläche 

Am Fahrbahnrand der Wilhelm-Kattwinkel-Straße an der Einmündung zur Hans-Matties-Straße sind derzeit noch Flächen vorhanden, die von Autofahrern zum Parken genutzt werden. Weil dadurch aber die Sicht in die Einmündung verschlechtert werde, sollen Poller das Parken dort bald verhindern. 

Auch, weil dort in der Regel viele Kita-Kinder unterwegs seien, wie Hayer sagte. Die Poller sollen aber nur ein Provisorium sein: Im Zuge des Endausbaus der Hans-Matties-Straße – dort soll weiterer Wohnungsbau ermöglicht werden – sollen die Poller durch Pflanzenbeete ersetzt werden. 

Einen Zeitrahmen gebe es noch nicht, erklärte Hayer. Der hänge mit dem Bau der Häuser zusammen – nähere Informationen gab es darüber nicht. 

Querungshilfe auf Altenaer Straße

Bislang hatten es Busfahrgäste an der Altenaer Straße am Abzweig zur Straße Im Wiesental schwer, die Hauptstraße zu überqueren. Nun soll dort bis Ende des Jahres eine Querungshilfe entstehen. 

Die Mittelinsel, die Fußgänger dann nutzen können, wird sich allerdings nicht auf der Straße direkt an den Haltestellen befinden, sondern ein Stück weiter auf der Altenaer Straße hinter der Abzweigung Im Wiesental. 

Christian Hayer erläuterte den Grund: Die Straßenbreite reiche wegen der Busbuchten nicht aus, um eine ausreichend sichere Querungshilfe zu schaffen. An anderer Stelle sei die Straße breiter. Durch den Halt der Busse werde zudem die Sicht eingeschränkt, was durch die Verlagerung der Mittelinsel verbessert werde.

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