„Die Linke“ eröffnet eine neue Anlaufstelle

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Vor dem LiZ an der Knapper Straße 69a (von links nach rechts): Torsten Lange, Michael Thomas-Lienkämper,. Josef Filippek, Theo Klein und Yasin Kut vom Vorstand des Stadtverbandes „Die Linke“.

Lüdenscheid - „Das ‘LiZ’ (Linkes Zentrum) soll nicht nur ein Treff sein, sondern wir wollen vor Ort auch Themen aufgreifen, die die Menschen bewegen.“ In hellen, freundlichen Räumen an der Knapper Straße 69a hat sich „Die Linke“ mit dem „LiZ“ eine Anlaufstelle mitten in der Stadt geschaffen.

Zur Eröffnung des neuen Zentrums, das als Treff und Veranstaltungsort genutzt werden soll, ist für Freitag eine Kunstausstellung geplant. Ab 17 Uhr laden die drei heimischen Künstler Brigitte Eichstädt, Theo Klein und Osman Acun dort zur Auseinandersetzung mit ihren Arbeiten ein. Realistisches, Kalligraphisches und Abstraktes wird zu sehen sein. Das Spektrum an Stilrichtungen, die bei der Ausstellung aufeinander treffen, ist breit gestreut.

Zudem besteht bei der Vernissage Gelegenheit, die neuen Räume in Augenschein zu nehmen und bei einem kleinen Snack miteinander ins Gespräch zu kommen.

Wie der Vorstand des Stadtverbandes „Die Linke“ erklärt, soll das neue „LiZ“ ein Begegnungszentrum ebenso wie ein Veranstaltungsort für Vorträge, Diskussionen und Beratungsgespräche sein. „Wir bieten die Räume auch anderen linken Gruppen an“, sagt Sprecher Josef Filippek, der die neuen Räume und Pläne, sie mit Leben zu füllen, gemeinsam mit Yasin Kut (stellvertretender Sprecher), Michael Thomas-Lienkämper (Pressesprecher) und den beiden Beisitzern Theo Klein und Torsten Lange vorstellte.

Angedacht sind beispielsweise Hartz-IV-Beratungen einmal im Monat oder ein Bürgerfrühstück. „Das Thema Energiewende steht schon fest“, erklärte Filippek. „Mit Wolfgang Utsch.“ Der genaue Termin werde rechtzeitig bekannt gegeben.

„Da, wo der Schuh drückt“, will der Stadtverband bei der Auswahl der Themen ansetzen. Den Lüdenscheidern ist der Begegnungscharakter des Treffs wichtig. „Es soll kein rein problemorientiertes Zentrum sein. Die Leute sollen einfach reinkommen.“ Bereits für die kommende Woche ist eine weitere Veranstaltung in den neuen Räumen an der Knapper Straße 69a geplant. Unter dem Motto „Der 1. Mai ist Rot“, richtet die Partei am 30. April ein internationales Fest mit Musik, Lesung und Ausstellung im Zentrum aus. Beginn ist um 19 Uhr.

Mit von der Partie ist die heimische Formation „Deep Orange“, die aus einer reinen Bluesband hervorgegangen ist und sich im Lauf der Zeit mehr und mehr dem Bluesrock zugewandt hat. Weitere Gäste sind Rüdiger Drallmeyer, der sich in seinen Liedern bekanntlich für Toleranz und Menschlichkeit stark macht, und der Saz-Spieler Kenan Nergiz. Darüber hinaus wird Theo Klein sozialkritische Gedichte aus eigener Feder vortragen. Türkische Speisen und Getränke runden das Angebot. - von Monika Salzmann

Montags bis freitags wird das „LiZ“ – so ist es derzeit beabsichtigt – künftig von 17 bis 20 Uhr öffnen.

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