Offiziell ab 1. Oktober

Neue Lüdenscheider Dezernenten: gewählt, aber noch nicht in Amt und Würden 

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Rund fünf Wochen nach ihrer Wahl als Beigeordnete sind Fabian Kesseler (links) und Sven Haarhaus offiziell noch immer nicht in Amt und Würden.

Rund fünf Wochen nach ihrer Wahl als Beigeordnete sind Fabian Kesseler und Sven Haarhaus offiziell noch immer nicht in Amt und Würden.

Lüdenscheid – Rund fünf Wochen nach ihrer Wahl als Beigeordnete sind Fabian Kesseler und Sven Haarhaus offiziell noch immer nicht in Amt und Würden. Das bestätigte Bürgermeister Sebastian Wagemeyer gegenüber unserer Zeitung. Er führt formale, logistische und strategische Gründe an. Ein außergewöhnlicher Vorgang sei das nicht. Auch ein Startdatum steht inzwischen fest.

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
Einwohnerzahl71.911 (Stand: 31.12.2019)

In Politik und Verwaltung sei man zu der Übereinkunft gekommen, dass beide Dezernenten zum selben Zeitpunkt ihren Dienst beginnen sollen, sagte Wagemeyer. Während der Lüdenscheider Sven Haarhaus (SPD) als Leiter der Kämmerei zum 1. Juli übergangslos in die Fußstapfen seines Vorgängers Dr. Karl Heinz Blasweiler treten konnte und bereits seine Aufgaben übernommen hat, stand Fabian Kesseler (CDU) zum Zeitpunkt seiner Wahl als neuer Rechtsdezernent noch auf dem Lohnzettel der Stadt Solingen. Der Volljurist ist dort Leiter des Amts für Wohnungswesen. Jetzt haben sich der alte und der neue Arbeitgeber auf die Modalitäten des Wechsels geeinigt.

Neue Lüdenscheider Dezernenten: Grünes Licht erfolgt von MK-Kommunalaufsicht

Seinen Dienst im Lüdenscheider Rathaus wird Kesseler nun voraussichtlich am 1. Oktober 2021 antreten. Erst dann werden er und zeitgleich auch Neu-Kämmerer Sven Haarhaus offiziell als Beigeordnete benannt. Nach Angaben von Bürgermeister Wagemeyer beginnt zu diesem Datum die achtjährige Amtszeit der Wahlbeamten.

Grünes Licht für die Ernennung der Dezernenten kommt derweil von Kommunalaufsicht beim Märkischen Kreis. Innerhalb der vorgegebenen Frist habe es keine Klagen von unterlegenen Bewerbern gegeben. Sowohl zum Verfahren als auch zu den Kandidaten meldeten die Prüfer keine Bedenken an.

Mit dem Doppel-Start der beiden Dezernenten im Oktober gewinnt Wagemeyer etwas Zeit in einer politischen Frage. Die Parteienvertreter von CDU und SPD müssen sich noch einigen, welcher der beiden Wahlbeamten Erster Beigeordneter und damit Stellvertreter des Bürgermeisters wird. Mit dem Amt steigt auch die Besoldungsstufe von B2 auf B3 – ein Gehaltsunterschied von fast 6 000 Euro im Jahr.

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