Landestheater: "Teufel mit den drei goldenen Haaren"

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„Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ – eine hübsche Inszenierung, die die heutige Welt mit der Märchenwelt verquickte.

Lüdenscheid -  Selbst der weise alte Mann aus den Märchen der Gebrüder Grimm benutzt heutzutage die gläserne „Google“, um seine Weisheit zu erweitern – und die kleinen Zuschauer im großen Saal des Kulturhauses amüsierten sich prächtig.

Das Rheinische Landestheater Neuss hatte am frühen Dienstagabend den „Teufel mit den drei goldenen Haaren“ mit nach Lüdenscheid gebracht. Eine temporeiche, hübsche Inszenierung von Katrin Lange, die die heutige Lebenswelt geschickt mit der Märchenwelt verquickte.

Der glückliche Hans (Pablo Guaneme Pinilla) in Jeans und Turnschuhen, der fiese König (Henning Strübbe) hingegen im mittelalterlichen Glitzergewand, und auch die übrigen Ensemble-Mitglieder liefen in mehreren Rollen mal so und mal so auf.

Die Maus unterm Apfelbaum, die Kröte im Brunnen, der Fährmann, der seinen Job nicht los wird – all das gab’s im Schnelldurchlauf in einer hübschen Kulisse und angenehmer Länge. Am meisten Freude bereitete der Beatbox-Rap des Teufels (Matthias Brüggenolte), der so gar nichts von einem Schreckgespenst hatte, sondern mit seinem „Ich rieche Menschenfleisch“ eher einem schwarzen Zottelbärchen glich. - rudi

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