Investor gibt Pläne bekannt

Alte Umkleide soll Vereinssitz werden

+
Die denkmalgeschützte Umkleide an der Hotopstraße soll laut Investor zu einem Vereinssitz werden.

Lüdenscheid -  Auch wenn es nach außen nicht sichtbar ist, so tut sich doch einiges rund um die denkmalgeschützte Umkleide an der Hotopstraße. Das betont der Investor, mit dem die LN am Donnerstag sprachen.

Seinen Namen will er noch nicht in der Zeitung lesen, seine Pläne skizzierte er aber grob. Nach der denkmalgerechten Renovierung soll das Gebäude zum Vereinssitz werden.

Das Nutzungskonzept, das mit der Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) abgesprochen ist und in nicht-öffentlicher Sitzung auch den Ratsparteien vorgestellt worden war, sieht dort „Raum für Kreative, Künstler, Freischaffende und Engagierte“ vor. 

Er könne sich auch vorstellen, dass an der Hotopstraße Lesungen oder kleine Konzerte stattfinden. Der Verein existiere noch nicht, stehe aber vor der Gründung. 

So weit die inhaltliche Ideen. Bei der Hülle, also der Sanierung des Gebäudes, sind der Kreativität durch den Denkmalschutz klare Grenzen gesetzt.

„Deshalb braucht das alles auch einen gewissen Vorlauf, der viel Zeit kostet.“ Bis Ende November wolle der Architekt den Nutzungsänderungsantrag auf den Weg bringen, mit der Genehmigung rechne er im Frühjahr, mit der Fertigstellung im August 2019. 

„Das ist auch die Frist, die wir bei dem Verkauf des Gebäudes gesetzt haben“, sagt Cem Demir, bei der städtischen Zentralen Gebäudewirtschaft (ZGW) Abteilungsleiter für den Bereich Immobilienwirtschaft.

Inzwischen habe man das Dach entmoost und auch die beschädigten Regenfallrohre wieder angeschlossen. Winterfest sei das Gebäude, sagt der Investor. Denn vor dem Frühjahr wird sich nichts Wesentliches tun.

Die bautechnischen Voraussetzungen für den Wärme-, Schall- und Brandschutz müssen von Experten ausgelotet werden. Zusätzlich stehen immer wieder Gespräche und Abstimmungen mit der Unteren Denkmalbehörde an. „Da sind zum Beispiel Farben, Holzrahmen und Sprossen exakt vorgeschrieben.“

Ein Aufwand, den er in dieser Form nicht erwartet habe. Die Stadt habe ihn bei dem Verkauf des Gebäudes aber schon darauf hingewiesen, betont Cem Demir.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare