Die Geschichte der Villa

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Die Humboldt Villa ist Gegenstand eines Artikels in der Zeitschrift „Denkmalpflege in Westfalen“.

LÜDENSCHEID -  Unter dem Titel „Eine Unternehmervilla in Lüdenscheid von 1913 im Spiegel der zeitgenössischen Fotografie“ bekommt die „Humboldt Villa“ überregional Aufmerksamkeit.

Dr. David Gropp vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe – Amt für Denkmalpflege in Westfalen – verfasste für die jüngste Ausgabe der Zeitschrift „Denkmalpflege in Westfalen“ eine Abhandlung über die Geschichte und die Entwicklung der ehemaligen Villa Noelle.

In der Einleitung heißt es, die Villa liege an prominenter Stelle im Stadtgebiet von Lüdenscheid. Während das Haus im Äußeren weitgehend im bauzeitlichen Zustand überliefert ist, erlauben Fotos, die kurz nach Fertigstellung des Hauses gemacht worden waren, auch eine „Rekonstruktion“ der ursprünglichen Situation des Inneren. Nachdem das Haus zunächst den Unternehmerfamilien Noelle, später Hueck, als herrschaftlicher Wohnsitz diente, wurde es in den 70er-Jahren verkauft und fungierte fortan als Altenheim. In dem Zusammenhang wurde sie im Inneren substanzschonend umgebaut und ein Aufzug angebaut.

Nachdem auch diese Nutzung nicht mehr fortgeführt werden konnte, stand die Villa erneut zum Verkauf. Nach mehreren Jahren des Leerstandes soll nun eine gehobene Gastronomie dort einziehen. Zudem sind in dem Artikel viele interessante Details über die zeitgenössische Lebensweise und Einrichtung im Gebäude nachzulesen. Während der Ursprungsbau im Äußeren bis heute – abgesehen von dem Aufzugsanbau auf der nordöstlichen Giebelseite – sehr gut überliefert ist, gibt es im Inneren zwei Zeitschichten, die sich überlagern, heißt es in dem Aufsatz von Dr. David Gropp. Der Übergang von der Familie Noelle auf die Familie Hueck sei in den Repräsentationsräumen sehr deutlich ablesbar. Allerdings sei der Grundriss bis auf eine Wand erhalten geblieben, nur die Oberflächen hätten sich verändert.

Die entsprechende Ausgabe 1/13 der Zeitschrift „Denkmalpflege in Westfalen“ steht als Download bereit unter www.lwl.org/dlbw oder kann beim Ardey-Verlag Münster, An den Speichern 6, 48157 Münster zum Preis von 4,50 Euro (Einzelheft) zuzüglich 2,40 Euro Versandkosten bestellt werden.  ‘   2. Lokalseite

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