„Denkfabrik“: Umsetzung erfordert mehr Personal

Personelle Unterstützung aus dem Rathaus soll die Phänomenta für die Umsetzung der „Denkfabrik“ erhalten.

LÜDENSCHEID ▪ Die Umsetzung des Projekts „Denkfabrik“ erfordert mehr Personal, was sich in diesem Haushaltsjahr mit zusätzlichen 31 950 Euro und bis einschließlich 2014 mit jährlichen Mehrkosten in Höhe von rund 283 000 Euro auswirkt.

Dafür können fünf Vollzeit- und drei Teilzeitstellen im technischen und Verwaltungsbereich geschaffen werden. Ein entsprechender Beschlussvorschlag der Verwaltung zur Bewilligung überplanmäßiger Mittel – zunächst aber nur für das Haushaltsjahr 2011 – liegt dem Hauptausschuss in seiner Sitzung am Montag, 14. November (17 Uhr im Ratssaal) vor. Die Kämmerei weist in ihrer Begründung darauf hin, dass bereits in der Ratssitzung am 23. Mai klar gestellt wurde, dass die Phänomenta als Bauherrin und Empfänger der Fördermittel weder die Ressourcen noch die Kompetenz habe, ein Projekt in dieser Größenordnung und Komplexität zu realisieren. Das Projekt „Denkfabrik“ und die Umsetzung der Bausteine „Phänomenta“ und „Technikzentrum“ habe für alle beteiligten Akteure der Stadtverwaltung höchste Priorität. Insofern werde die Stadt die Phänomenta bei der Realisierung bestmöglich unterstützen. So werden zwei Ingenieure und drei Verwaltungskräfte benötigt, sowie Teilzeitpersonal, das für die technische Prüfung, die Öffentlichkeitsarbeit und die Haushaltsplanung zuständig ist.

Auf LN-Anfrage erklärte Kämmereileiter Sven Haarhaus, die zusätzlichen Kosten widersprächen zunächst einmal nicht den Bemühungen der Sparberater, Haushaltsmittel einzusparen. „Die Bezirksregierung in Arnsberg hat als Kommunalaufsichtsbehörde ja den Zuwendungsbescheid und die Durchführung der ‚Denkfabrik‘ mitgetragen. Um das Projekt inhaltlich voranzutreiben, haben wir den zusätzlichen Personalbedarf aufgelistet. Zunächst geht es um die 31 950 Euro für 2011, die durch Einsparungen in einem anderen Bereich gedeckt sind.“ Ob bei den Folgenjahren noch eingespart werden könne, werde sich zeigen.

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