„Denkfabrik“: kein Leerlauf in der Projektleitung

LÜDENSCHEID ▪ André Westermann übernimmt die Leitung des Projekts „Denkfabrik“. Seit dem 1. Oktober ist der 34-Jährige bereits von seiner Vorgängerin Giuseppina Giordano, die, wie berichtet, die Stadtverwaltung Richtung Oldenburg verlässt, eingearbeitet worden.

„Damit ist es zu keinem Leerlauf in der Projektleitung gekommen“, betonte Stadtpressesprecher Wolfgang Löhn am Montag bei der Vorstellung des gelernten Verwaltungsbetriebswirts. „Die Denkfabrik ist ein dynamisches Projekt, das nicht nur verwaltungsintern läuft, sondern auch mit externen Kreisen vernetzt ist. Ein nahtloser Übergang in der Leitung ist daher sehr wichtig, zumal die Position auch zu den Förderbedingungen der Regionale 2013 gehört“, hob Bürgermeister Dieter Dzewas hervor.

Stand zu Beginn des Projekts die Akquirierung der Fördermittel im Vordergrund, so ist der Fokus jetzt auf die Realisierung der verschiedenen Bausteine gerichtet. Zwar sieht das Haushaltssicherungskonzept eine halbjährige Wiederbesetzungssperre vor, wenn eine Stelle frei wird. Doch alle Beteiligten sind sich angesichts der Dimension des Projekts im Klaren darüber, dass man sich in diesem Fall keine Vakanz leisten könne.

So steht zwischen Mitte 2013 und 2014 ein Präsentationsjahr an. Dann werden zwar noch nicht alle Projekte fertig sein, aber die aktuellen Stände präsentiert. Pina Giordano macht noch einmal deutlich, dass es nicht nur um den Ausbau der Phänomenta und die Einrichtung eines Technikzentrums gehe, sondern grundsätzlich darum, Kinder und Jugendliche für Technik zu interessieren und so mittelfristig den Fachkräftemangel zu beheben. „Daran sind viele Akteure beteiligt.“ Ab sofort auch André Westermann.

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