Wlan für alle: Denkfabrik als Hotspot-Motor

Lüdenscheid - Für die einen ist es überflüssig, für andere längst überfällig. Dritte sehen die Möglichkeit, von beliebigen Punkten der Innenstadt kostenlos und schnell per Wlan-Hotspot ins Internet zu kommen, als „schönes Marketingmittel“.

Vor diesem Hintergrund arbeitet André Westermann von der Projektleitung Denkfabrik an einer Umsetzung der Hotspot-Zonen-Idee für Rathaus- und Sternplatz, eventuell noch fürs Bahnhofsquartier. Spätestens in einem halben Jahr soll es soweit sein, mindestens ein Jahr soll es laufen.

„Wir prüfen gerade, ob das finanziell darstellbar ist“, sagt er, gibt sich aber zugleich optimistisch. Technisch sei es kein Problem, Hotspot-“Antennenkästen“ für die Abdeckung des gewünschten Bereiches zu kaufen und installieren zu lassen. Diese Einmalkosten seien nicht unerheblich, dürften im fünfstelligen Bereich liegen. Zudem kaufe man den Service für den Betrieb ein. Es gebe unterschiedliche Lösungen, eine Entscheidung sei noch nicht gefallen.

Klar sei aber auch, dass dieses für die Nutzer dann kostenlose Angebot des Internetzugangs in dem eng begrenzten Innenstadt-Bereich nicht von der Stadt bezahlt werden könne. Derzeit klopft Westermann also die Fördermöglichkeiten im Rahmen des Denkfabrik-Projektes daraufhin ab, ob hierüber eine Finanzierung möglich ist.

Der Gegenwert für die Denkfabrik: Jeder, der sich über den Hotspot einwählt, würde als erste Seite Denkfabrik-Infos auf den Bildschirm bekommen. Ausbildungswege, Baufortschritte, Imagewerbung – der Hotspot als Informationstunnel für die Denkfabrik. Westermann: „So könnten wir Interesse wecken. Vielleicht bleibt ‘was hängen.“ - sum

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