Denkfabrik: Erste Genehmigung liegt vor

LÜDENSCHEID ▪ Dem Teilabriss, Umbau und Neubau für die Erlebnisausstellung Phänomenta samt Errichtung des Foucault’schen Pendels (wir berichteten) steht nichts mehr im Wege. Donnerstagmorgen flatterten dem Betriebsleiter Zentrale Gebäudewirtschaft, Frank Kuschmirtz, die erforderlichen Baugenehmigungen auf den Tisch.

Unter dem „engen Zeitdiktat“, wie Kuschmirtz es formulierte, klang die Nachricht für die Verantwortlichen im Rathaus wie eine Erlösung. Ende September läuft die Frist für die Erteilung der Baugenehmigung ab, die Bauaufsicht hat es zwei Wochen früher geschafft. Das Lob gilt „allen Akteuren, die sich in diese Sache eingebracht haben“, sagte der Betriebsleiter. „Das ist ein wichtiger Meilenstein bei der Verwirklichung des Projekts Denkfabrik.“

Nun gehen die Planer daran, die europaweite Ausschreibung vorzubereiten, damit die Umsetzung nicht stockt. „Wir wissen, dass es an der einen oder anderen Stelle sicherlich mal haken kann“, sagte Kuschmirtz weiter. „Aber wir sind äußerst zuversichtlich.“ Der Umbau der bestehenden Phänomenta soll in „Häppchen“ vonstatten gehen. Der Ausstellungsbetrieb läuft währenddessen weiter, allerdings mit Einschränkungen, wie es hieß.

Der „wichtige Meilenstein“ besteht aus mehreren Steinchen. Ein Gebäudeteil muss abgerissen werden, das Innere der Phänomenta wird „umgekrempelt“ und vor allem für ein großes Café erweitert, der Haupteingang auf die Bahnhofsseite verlegt. Daneben soll der Neubau mit dem mindestens 50 Meter hohen Pendelturm auf dem Dach entstehen.

Die Nutzfläche der Phänomenta verdoppelt sich auf rund 4000 Quadratmeter. Geschätzte Gesamtkosten inklusive Grundstückserwerb: zehn Millionen Euro.

Olaf Moos

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