371.000 Euro an Förderung: „Denkfabrik digital“ erhält dritten Stern

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Das Wissensquartier in Lüdenscheid entwickelt sich digital weiter.

Das Wissensquartier in Lüdenscheid entwickelt sich digital weiter. Als Teil des Gesamtprojekts „Denkfabrik digital“ hat das Digitale Offene Technik Ausbildungs-Portal, kurz DOT.AP, im Rahmen der Regionale 25 seinen dritten Stern und damit die Förderzusage in Höhe von 371 000 Euro erhalten, teilt die Südwestfalen Agentur mit.

Lüdenscheid – DOT.AP soll Unternehmen und Mitarbeitern der Metall-, Kunststoff- und Lichttechnik die Möglichkeit bieten, sich einem technischen Thema im eigenen Tempo nähern zu können – vom Laien bis zum Profi, von der Theorie bis zur Praxis.

StadtLüdenscheid
LandkreisMärkischer Kreis
EInwohnerzahl71.919 (Stand: 31.12.2019)

„Der erste Gedanke war: Geschafft, die Arbeit hat sich gelohnt, obwohl sie jetzt erst richtig losgeht“, sagt Torsten Urban, der beim KunststoffInstitut Lüdenscheid für Aus- und Weiterbildung zuständig ist. „Die Zeit der Projektausarbeitung hat uns als Konsortium sehr eng zusammengebracht. Die vielen Treffen, Diskussionen, Kontroversen, Kompromisse haben uns einen Schwung verliehen, den wir nun, wenn es an die Projektrealisierung geht, unbedingt nutzen wollen. Wir würden lieber jetzt als gleich beginnen, das praktisch umzusetzen, das wir in so vielen Stunden gemeinsam theoretisch skizziert haben.“

„Denkfabrik digital“ erhält dritten Stern: Erster Stern bereits 2019 erhalten

Den ersten Stern in der Regionale 2025 erhielt das Vorhaben „Denkfabrik digital“ bereits 2019. Seither wurde das Vorhaben konkretisiert und in drei Bausteine gegliedert: das Digitale Offene Technik Ausbildungs-Portal (DOT.AP), die Digitale Bildungsplattform (DiBiP) und die Innovation Factory.

DOT.AP kann nun als erstes Projekt starten. Über das NRW-Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit wird es mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und der Initiative React-EU mit 371 000 Euro gefördert.

Entwickelt wurde die Idee für DOT.AP vom Kunststoff-Institut der mittelständischen Wirtschaft mit Partnerinstitutionen aus dem Wissensquartier rund um die Phänomenta. DOT.AP soll sich vor allen Dingen um die Aus- und Weiterbildung in den Bereichen digitale Kunststofftechnik, digitale Gebäudetechnik und digitale Umformtechnik kümmern.

Es gehe darum, Unternehmen, Mitarbeitern und Interessierten neue, technische Themen individuell näher zu bringen. Das Modell berücksichtige die unterschiedlichen Wissensstände – vom Laien bis zum Trainer – und kombiniert diese mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen. Neben virtuellen Hilfsmitteln sollen auch reale Demonstratoren zum Einsatz kommen, sodass neue Technik für die Nutzer auch erfassbar und erlebbar werde. Auf diese Weise könnten für alle Interessierten mit beliebigen Wissensständen und Ausgangssituationen individuelle Ausbildungswege und -tiefen ermöglicht werden.

Der thematische Fokus liegt zwar zunächst auf den im Projekt vertretenen Kernkompetenzen Metall-, Kunststoff- und Lichttechnik. Die Lösung solle jedoch auch anderen Bildungsträgern aus anderen Branchen als offenes Bildungsportal zur Verfügung stehen und sich leicht übertragen und anwenden lassen.

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