Denkfabrik: Anlieger sorgen sich um Kosten

Die Erschließungskosten für die Straßen rund um den Bahnhof bereiten den Anliegern Sorgen.

LÜDENSCHEID ▪ Sorgen macht sich Bestatter Karl-Heinz Schmidt über die Höhe der Anliegerkosten, wenn Straßen im Bereich der Denkfabrik rund um den Bahnhof – unter anderen der Dukatenweg, an dem der Firmensitz Schmidts ist – ausgebaut und damit aufgewertet werden (wir berichteten).

„Was kommt denn da an Kosten auf die Anlieger zu? Die Straßen sind doch längst fertig“, meldete er am Montag im Hauptausschuss seine Bedenken an. Planungsamtsleiter Martin Bärwolf erklärte, es gebe noch keine Entwürfe und daher auch noch keine genauen Schätzungen, wie die betroffenen Straßen abgerechnet werden. „Wenn es so weit ist, werden die Anlieger informiert und es wird Bürgeranhörungen dazu geben.“ Dabei spielten unterschiedliche Kriterien eine Rolle – zum Beispiel Grundstücksgröße und der Anliegerbereich entlang der Straße oder, ob die Straße bereits endgültig hergestellt sei oder noch nicht.

Auf einhellige Zustimmung stieß dagegen der Antrag der Lüdenscheider Liste (LL), ein Rettungspunkte-System zu installieren. Danach werden an Wegweisern im Bereich von Kreuzungen entlang der heimischen Wanderwege einheitlich grün-weiße Plaketten angebracht, auf denen die Notrufnummern und eine bestimmte Kennziffer abgebildet ist. Dies soll die Ortung und von verunglückten Menschen erleichtern. „Das dient der Sicherheit und Rettung von Menschen“, waren sich alle Parteien einig. Im Bau- und Verkehrs-, beziehungsweise Planungs- und Umweltausschuss sollen das System und die genauen Kosten für die Installation und die Folgekosten aber noch thematisiert werden.

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