Denkfabrik: Anlieger sollen 1,4 Millionen Euro zahlen

LÜDENSCHEID ▪ Für den geplanten Ausbau von sechs Straßen im Quartier der Denkfabrik sollen die Anlieger 1,4 Millionen Euro an Erschließungskosten-Beiträgen bezahlen. Bisher hatte die Verwaltung die nach Kommunalabgabengesetz (KAG) zwingend zu erhebenden Anliegerbeiträge nur auf 500.000 Euro geschätzt.

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Die Pläne für die bereits ab 2013 beginnenden Aufwertungen von Friedhofstraße, Mathilden- und Karolinenstraße sowie Gustav-Adolf-Straße, Lutherstraße und Dukatenweg sehen neue Einbahn-Regelungen sowie Bürgersteige und straßenbegleitende Baumaßnahmen vor. Die veranschlagten Kosten für das gesamte Projekt stiegen mit der konkretisierten Straßenplanung um eine halbe Million Euro, erklärt Bürgermeister Dieter Dzewas in einer Vorlage für die Hauptausschuss-Sitzung am kommenden Montag (ab 17 Uhr öffentlich im Ratssaal). Allerdings ergebe sich für die Stadt aus den erhöhten Anliegerbeiträgen, dass sie selbst 400.000 Euro weniger zahlen müsste.

Von den jetzt kalkulierten Gesamtkosten in Höhe von 2,566 Millionen Euro für die Wohnumfeldverbesserung an allen sechs Straßen sollen 991 000 Euro auf die Mathildenstraße, 724.000 auf die Friedhofstraße und 413.000 auf den Dukatenweg entfallen.

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