Denecke kündigt Abschied an

Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Jugendfeuerwehr

Für Willi Denecke (2.v.r.) als 1. Vorsitzendem geht es beim Förderverein der Jugendfeuerwehr in den Endspurt. Nach 13 Jahren trat er zwar noch für ein weiteres Jahr an, allerdings nur, um einen potentiellen Nachfolger einzuarbeiten. Edda Scharfe (2.v.l.) wurde erneut zur 2. Vorsitzenden gewählt, Christina Grégoire (l.) zur Schriftführerin. Neu im Vorstandsteam ist Anja Beißner (r.) als Kassiererin.

Lüdenscheid - „Bei der Jugendfeuerwehr läuft alles in ruhigem Fahrwasser“, so fasste der 1. Vorsitzende des Fördervereins, Willi Denecke, am Mittwochabend auf der Jahreshauptversammlung in den Vereinsräumen der Jugendfeuerwehr die Situation zusammen.

Viele Feuerwehren hätten Nachwuchssorgen, das sei in Lüdenscheid dank der guten Jugendarbeit anders.

Allerdings: Die Führungen der Jugendfeuerwehr und der Löschzwerge hätten nach Jahren der Kontinuität kürzlich vor einem Umbruch gestanden. Antje Seidel war aus persönlichen Gründen von ihrem Amt zurückgetreten, Kevin Dittmann und Sebastian Lang übernahmen als stellvertretende Stadtjugendfeuerwehrwarte die kommissarische Leitung der Jugendfeuerwehr. Zur Unterstützung steht ein festes Betreuerteam zur Verfügung.

Auch bei den Löschzwergen gab es eine Veränderung. Björn Plate übernahm die verantwortliche Führung von Ina Plate, diese bleibt mit Janin Glingener seine Stellvertretung. Fünf weitere Betreuer stehen für die Arbeit der Löschzwerge zur Verfügung.

Vor nicht allzu langer Zeit herrschte bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr ein enormer Betreuermangel. Dieser habe sich aber deutlich entspannt, erläuterte Willi Denecke. Mit fast 7000 Euro konnte der Förderverein die Jugendfeuerwehr und Löschzwerge im vergangenen Jahr unterstützen: Feldbetten wurden angeschafft, Freizeiten und Ausflüge finanziert, ein Familienfest gefeiert.

Zurzeit hat die Jugendfeuerwehr 45 Mitglieder. Die 15 Plätze bei den Löschzwergen sind alle belegt, es ist sogar eine gut gefüllte Warteliste vorhanden. Feuerwehrchef Martin Walter sprach über den Umbruch in der Jugendfeuerwehr und berichtete über die Bespaßungsaktion der Feuerwehr für die Flüchtlingskinder.

Feuerwehrdezernent Thomas Ruschin sprach über sein erstes Jahr in der Bergstadt. „Lüdenscheid steht vor großen Herausforderungen, zum einen durch das IHK Altstadt, zum anderen durch die Flüchtlingssituation.“ Seit kurzem müsse die Stadt jede Woche 50 Flüchtlinge aufnehmen, die Zahl sei verdoppelt worden.

Um die Dimension aufzuzeigen erinnerte Ruschin daran, dass 200 Flüchtlinge im Sauerlandcenter einziehen sollen. „Damit ist die Situation also nur für einen Monat entspannt.“ Alle Einrichtungen für Asylbewerber seien feuerwehrtechnisch auf höchster Alarmstufe.

Kevin Dittmann dankte dem Vorstandsteam für das ehrenamtliche Engagement mit Präsenten und berichtete über die Arbeit der Jugendfeuerwehr sowie über die vielen Freizeitaktivitäten. Björn Plate informierte über die kindgerechte, feuerwehrtechnische Ausbildung bei den Löschzwergen: Brand- und Löschlehre, Gerätekunde, Knoten und Stiche, technische Hilfe an Sikuautos, Brandschutzerziehung, aber auch Grillen und Wasserspiele, basteln und ein Besuch des Affen- und Vogelparks standen auf dem Programm. Ein festes Element stelle der Löschzwerge-Sanitäter dar. Hier würden die Kinder den richtigen Umgang mit hilfebedürftigen Personen lernen. Ein Adventsbruch, organisiert vom Förderverein, soll im Dezember den feierlichen Rahmen bilden, um fünf Löschzwerge an die Jugendfeuerwehr zu übergeben.

Für Willi Denecke als 1. Vorsitzendem geht es beim Förderverein der Jugendfeuerwehr in den Endspurt. Nach 13 Jahren trat er zwar noch für ein weiteres Jahr an, allerdings nur, um einen potentiellen Nachfolger einzuarbeiten. Edda Scharfe wurde erneut zur 2. Vorsitzenden gewählt, Christina Grégoire als Schriftführerin bestätigt. Neu im Vorstandsteam ist Anja Beißner als Kassiererin.

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