Demo und Kundgebung am Tag der Arbeit

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Mit rund 1000 Teilnehmern rechnet das Organisationsteam am 1. Mai. ▪

LÜDENSCHEID ▪ In Lüdenscheid schlägt am Tag der Arbeit das rote Herz des Kreises: „Hier ist erstmals die einzige Maifeier im Märkischen Kreis“, sagt Mitorganisator Thorsten Schnabel (IG Metall). Von Iserlohn (Bahnhof) fährt um 9.30 Uhr ein Bus (Rückfahrt 15.30 Uhr), der Gewerkschafter und Gäste in die Bergstadt bringt. Hier gilt‘s, das DGB-Motto „Das ist das Mindeste! Faire Löhne. Gute Arbeit. Soziale Sicherheit.“ mit Leben zu füllen.

Um 11 Uhr zieht ein Demonstrationszug vom Kreishaus Richtung Innenstadt, angeführt von der Trommler-Gruppe Afro-Sininkan. Zeitgleich beginnt das Kinder- und Familienfest auf dem Rathausplatz. Hier eröffnet Bürgermeister Dieter Dzewas ab 11.45 Uhr die Kundgebung mit einem Grußwort. Auf auswärtige Redner habe man bewusst verzichtet, betont Josef Filippek (Verdi Märkischer Kreis), selbst einer der Redner: „Wir wollen uns sehr stark auf die Probleme vor Ort konzentrieren.“ Bernd Schildknecht, 1. Bevollmächtigter, ist Hauptredner.

Auch für die Jugend ist das Angebot breit – sei es gewerkschaftspolitisch, musikalisch oder ganz locker mit Kistenklettern & Co beim Familienfest. Dass der 1. Mai zudem Stichtag für die Freizügigkeit in der EU ist, ist für Bernd Benscheidt (Friedensgruppe) ein weiteres von vielen wichtigen Themen, die es zu diskutieren gibt. „Schade“, sagt Thorsten Schnabel, „dass wir immer nur diesen einen Tag im Jahr haben.“ ▪ sum

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