Dawedeit GmbH bereits 38. Mitglied

Friedhelm Schulte und Christoph Kaiser (2. und 3. von links) von der „Trägergesellschaft Werkzeugbau Südwestfalen“ freuen sich, dass die Dawedeit GmbH, vertreten durch Firmenchef Gunter Dawedeit (li.) sowie Prokurist Michael Dawedeit (r.) und dem Technischen Leiter Hans-Joachim Waibel, der Gesellschaft beigetreten sind. Die Firma Dawedeit an der Lösenbacher Landstraße stellt hochpräzise Stanz- und Biegeteile sowie die dazu erforderlichen Werkzeugsysteme her.

LÜDENSCHEID ▪ Sie sammeln immer neue Mitglieder, beobachten neueste Technologien, warten aber immer noch auf den Startschuss der NRW-Bank: Vorsitzender Christoph Kaiser und seine Mitstreiter im Verein „Trägergesellschaft Werkzeugbau Südwestfalen“ wollen im alten Hasco-Gebäude auf zunächst 800 Quadratmetern das Werkzeugbau-Institut einrichten.

Zwar darf der Mietvertrag noch nicht unterschrieben werden, die Entscheidung ist laut Kaiser aber gefallen. Denn ob Deckenhöhe, Tragfähigkeit oder Lage: „Da passt einfach alles.“ Doch bevor die Gesellschaft das Institut offiziell gründen kann, um die erste Maschinenstraße aufzubauen, Arbeitsplätze zu schaffen, für Mitgliedsfirmen zu produzieren oder deren Beschäftigte zu schulen, muss erst der Bescheid der NRW-Bank eingehen: 3,2 Millionen Euro sollen das bekanntlich sein, verteilt auf eine Förderzeit von drei Jahren, bei einem zu erbringenden Eigenanteil in Höhe von 20 Prozent. So viel soll das positive Votum der Jury im Ziel-II-Wettbewerb „Check NRW“ für das Lüdenscheider Projekt wert sein.

Ob in dem ersehnten Brief schon die endgültige Förderzusage steht oder zumindest die Genehmigung des vorzeitigen Maßnahmenbeginns, ist laut Kaiser noch offen.

Der Verein wäre damit aber jedenfalls in der Lage, das Werkzeug-Institut eintragen zu lassen, Einstellungen und Käufe zu tätigen. Im Moment geht das alles noch nicht: „Wir sind faktisch noch handlungsunfähig, doch das wird sich hoffentlich bald ändern.“

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