Dauerhafte Lösung fürs Martinushaus

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Freuen sich über die künftige Komplett-Nutzung des Martinus-Hauses: Caritas-Direktor Hans-Werner Wolff, Christina Düllmann, Heiner Bruns und Brigitte Hilbrandt. ▪

LÜDENSCHEID ▪ Bereits der „rote Punkt“ am Eingang des Martinushauses weist darauf hin: Hier passiert etwas.

Und zwar eine ganze Menge, wie Caritas-Direktor Hans-Werner Wolff gemeinsam mit Brigitte Hilbrandt, Heiner Bruns und Christina Düllmann erläuterte: „Es geht um die Zukunft des Martinushauses.“ Und dafür nehmen die Verantwortlichen 300 000 Euro in die Hand. Nachdem der Gemeindeverband katholischer Kirchengemeinden vor zirka fünf Jahren seine Räume an der Graf-von-Galen-Straße aufgegeben hatte, stand das Obergeschoss leer. Bis jetzt: Nachdem die Räume in den vergangenen Monaten bereits umfangreich umgebaut wurden, wird ab sofort die Katholische Erwachsenen- und Familienbildungsstätte das Dachgeschoss nutzen: „Die Sommerpause wird zum Umzug genutzt, das Programm läuft dann nach den Sommerferien weiter“, so Bruns und Düllmann. Dann dürfen sich die Kursteilnehmer auf zwei große Gruppenräume sowie eine Lehrküche freuen. „Auch wenn wir uns von der Größe her verkleinern, kommt dies unseren Erfordernissen eher entgegen.“ Ebenfalls ins Obergeschoss zieht der Verein „Die Arche“.

Ist der eine Umzug abgeschlossen, folgt Anfang Oktober der zweite: Dann ziehen die Tagesstätte und das ambulant betreute Wohnen für psychisch kranke Menschen in die frei gewordene 2. Etage. Bisher im Haus der Lebenshilfe untergebracht, steht den Angeboten dann mehr Platz zur Verfügung. Die Kontakt- und Beratungsstelle wird für ihre Angebote das Café Lisbeth nutzen. Und: „Wir gehen davon aus, dass wir ab Herbst die Zahl der Tagesstättenplätze auf 25 erhöhen können“, freuen sich Wolff und Hilbrandt. ▪ kes

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