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Keine Bedienung am Tisch: Eisdiele aus MK stellt auf „to go“ um 

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Von: Björn Othlinghaus

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Das Eiscafé „Il Gelato“ an der Schlachthausstraße meldet sich mit einem neuen Konzept und mit einem frisch renovierten Lokal aus der Winterpause zurück.

Lüdenscheid – Seit 26 Jahren kennen und schätzen Eisliebhaber das Eiscafé „Il Gelato“ an der Schlachthausstraße 5. Nach Angaben von Inhaber Luis M. Viveros und seiner Frau Maria handelt es sich um das älteste Eiscafé in der Bergstadt. Im Anschluss an eine umfangreiche Umbauphase, in der das Eiscafé komplett mit einer neuen Einrichtung aus Italien versehen wurde, feierte es am Samstag seine Wiedereröffnung als „Il Gelato to go“ mit einem neuen Konzept.

„Während der Corona-Zeit hat sich der Trend etabliert, viele Produkte in der Gastronomie zum Mitnehmen anzubieten“, erklärt Luis Viveros, der mit seiner Familie vor 30 Jahren aus seiner Heimat Argentinien nach Deutschland kam und über italienische Wurzeln verfügt. „Deshalb haben wir uns entschieden, unsere Produkte auch nach Corona überwiegend zum Mitnehmen anzubieten.“ Außerdem ist es „in der Gastronomie nach der Corona-Zeit sehr schwer geworden, wieder Personal einzustellen, da viele in andere Branchen gewechselt sind“, sagt Viveros.

Das ursprüngliche Ladenlokal wurde in zwei Teile geteilt – zum einen gibt es einen großen Thekenbereich, in dem alle Produkte „to go“ angeboten werden. In einem abgetrennten Raum mit Tischen und Stühlen können die Gäste auf Wunsch die Produkte auch vor Ort verzehren, es gibt dort aber keinen Service und keine Bedienung.

Im Sommer soll das Sortiment erweitert werden

Im Mittelpunkt des „Il Gelato to go“ steht das selbst hergestellte Eis, von dem der Familienbetrieb derzeit 20 Sorten anbietet. „Im Sommer erweitern wir das Sortiment, und das ganze Jahr über bieten wir jede Woche neue Sorten an“, erklärt der Gastronom.

Seit vor einigen Monaten unerwartet der Schauspieler Til Schweiger, dessen Kultfilm „Manta, Manta“ von dem Lüdenscheider Regisseur Wolfgang Büld inszeniert wurde und derzeit eine Neuauflage erlebt, dem Eiscafé einen Besuch abstattete und das Pistazieneis probierte und lobte, gab es einen Ansturm vor allem auf diese Sorte. „Auch Entertainer Thomas Gottschalk hat schon bei uns Eis gegessen“, erinnert sich Viveros.

Wer übrigens Bedenken hat, Eis auch über eine längere Strecke zu transportieren, dem könne Luis Viveros die Zweifel nehmen. „Wir haben schon Kunden gehabt, die unser Eis bis nach Frankfurt mitgenommen haben“, erklärt Viveros. Für längere Transporte werde das Eis in isolierenden Styropor-Behältnissen verstaut.

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