Das Siegerpodest knapp verpasst

Platz vier in Oberhausen: Denise Weber (rechts) und Maria Sgroi sind „Mary featuring DJ“.

LÜDENSCHEID/OBERHAUSEN ▪ Sie waren mit großen Ambitionen in den Wettkampf gegangen. Am Ende jedoch verfehlten sie vor dem „Centro“ in Oberhausen nicht nur den erhofften Titelgewinn, sondern auch knapp das Siegertreppchen.

Und trotzdem waren Denise Weber und Maria Sgroi alias „Mary featuring DJ“ mit ihrem Abschneiden beim NRW-Finale des Dance Contests der DAK am Samstag zufrieden – zumal sie für ihre Choreografie Lob von prominenter Stelle erhielten.

Kein Geringerer als Ali Chopan nämlich, Deutscher Meister im HipHop-Tanz und bekannt aus der RTL-Show „Das Supertalent“, bescheinigte den beiden Lüdenscheiderinnen nach dem Wettkampf im persönlichen Gespräch eine starke Leistung. „Ali hat uns auch verraten, dass es sehr knapp war und uns viel weniger als ein Punkt zum dritten Platz gefehlt hat“, erzählt Denise Weber im Gespräch mit yourzz.fm.

Dass es mit dem erhofften Finalsieg nichts werden würde, hatte das Duo, im Vorjahr noch Dritter, bereits kurz nach dem Auftritt geahnt. „Wir sind an einigen Stellen etwas eingebrochen und waren nicht immer synchron“, erinnert sich die 19-Jährige. Dennoch wurden sie und ihre Mitstreiterin Maria Sgroi von der Jury für die eigens für das Finale neu einstudierte Choreografie gelobt, in der die beiden Bergstädterinnen Popsongs mit Streetdance kombinierten. Und bei den Experten handelte es sich immerhin um Tobias Kramer, ebenfalls bekannt aus „Das Supertalent“, die dänische Sängerin Kate Hull und Raphael Antonio, Chef-Choreograf des deutschen Tänzers Detlef D! Soost („Popstars“).

Generell sei die Konkurrenz in der Klasse „Teens“, in der die 17- bis 20-Jährigen ihr tänzerisches Können unter Beweis stellten, „auf einem sehr hohen Level“ gewesen. Der vierte Platz unter neun Teams sei daher ein gutes Ergebnis, meint Denise Weber. Als wenig förderlich habe es sich zudem erwiesen, dass das Lüdenscheider Duo „Mary featuring DJ“ erst als vorletzte Formation auftreten durfte: „Wir haben uns die anderen Auftritte natürlich angeschaut und sind dadurch noch nervöser geworden.“ Zumal auch reichlich Zuschauer das bunte Treiben auf der Tanzfläche verfolgt hätten, darunter Verwandte und Freunde der beiden.

Als besonders positiv empfanden Denise Weber und Maria Sgroi den lockeren Umgang, den die Jury-Mitglieder nach dem Finale mit den Teilnehmern pflegten. „Mit denen konnte man sich ganz offen von Tänzer zu Tänzer unterhalten und Fotos machen. Das war klasse“, sagt Denise Weber. Und eines stand für die beiden 19-Jährigen direkt nach ihrem Auftritt ebenfalls fest: Beim dritten Anlauf im nächsten Jahr soll es mit dem Titel klappen. ▪ Sven Prillwitz

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