CVJM Lüdenscheid-West erwartet harte Zeiten

Der Vorstand des CVJM West: (v.l.) Meinolf Pagendarm (wiedergewählter Beisitzer), Nils Lenhoff (wiedergewählter Kassenwart), Monika Poschmann (Beisitzerin), Steffen Waldminghaus (wiedergewählter 1. Vorsitzender), Mirko Brüssler (2. Vorsitzender und stellvertretender Kreisvertreter), Jugendreferentin Damaris Seidel, Schriftführer Rainer Hymmen, Sabrina Labza (Vertreterin im Stadtverband) und Reinhard Meyer (neu gewählter Beisitzer).

LÜDENSCHEID ▪ Harte finanzielle Zeiten kommen auf den CVJM Lüdenscheid-West zu, weil die Vereinbarungen bezüglich der Fördergelder durch die Stadt und durch den Kirchenkreis Ende 2012 auslaufen. Dies wurde während der Jahreshauptversammlung deutlich. 

Um der Vereinsarbeit eine solide Grundlage zu geben, visiert man die Gründung einer Stiftung an. Von dem dafür erforderlichen Mindestkapital von 50 000 Euro konnte man bereits knapp 30 000 Euro zusammentragen. Zustiftungen sind ebenso wie Ideen, Mithilfe und Unterstützung jederzeit willkommen, betonte Vorsitzender Steffen Waldminghaus.

Aus dem Haushaltplan für 2011 ging hervor, dass hohe Renovierungskosten auf den Verein zukommen. Unter anderem muss der Bolzplatz saniert werden. Von den dafür erforderlichen etwa 20 000 Euro haben die Stadtwerke schon 4000 Euro gespendet. Den höchsten Kostenfaktor dürften die dringend notwendigen Brandschutzmaßnahmen ausmachen, die gemäß den Auflagen des Bauamts durchzuführen sind.

Zu den wichtigsten Tagesordnungspunkten bei der Jahreshauptversammlung gehörten die Wahlen: Steffen Waldminghaus bleibt im Amt des 1. Vorsitzenden. Nils Lenhoff, dem man eine hervorragende Kassenführung bescheinigte, nahm seine Wiederwahl zum Kassenwart an. Meinolf Pagendarm fungiert für weitere vier Jahre als Beisitzer. Reinhard Meyer wurde neu ins Beisitzeramt gewählt. Kreisvertreter wurden Patrick Gerhardt, Mandy Bardtke und Stefanie Waldminghaus. Als deren Stellvertreter wurden Damaris Seidel, Mirko Brüssler und Sabine Reininghaus gewählt.

Jugendreferent Florian Schlepps scheidet mit Ablauf dieses Monats aus seinem Dienst im Jugendheim Mathildenstraße aus. Nach seinem Fortgang soll eine halbe Stelle neu besetzt werden. Aus den Jahresberichten von Florian Schlepps und Jugendreferentin Damaris Seidel ging hervor, dass die OT-Arbeit, das „Kids‘ Café“ und die Turniere sich eines großen Zulaufs erfreuen. Durch die OT-Arbeit werden wöchentlich 60 Jungen – durchweg mit Migrationshintergrund – erreicht.

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