Coverband „Route 45“ sorgt für gelungenen Konzertabend

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Blues im Blut, Cocker in der Stimme: Arnd Jünemann mit „Route 45“ im Panoptikum.

Lüdenscheid: Nach zwei Jahren Abstinenz von der Bühne erfolgreich rückfällig: Die Band „Route 45“ bescherte sich und ihrem Publikum im Panoptikum einen musikalisch zwingenden Neubeginn.

Michael Auth (Saxophon), Arnd Jünemann (Piano, Gesang), Axel Jünemann (Schlagzeug, Gesang), Uwe Krüger (Bass, Gesang) und Peter Würzbach (Gitarre, Gesang) haben das Covern im Blut und dabei eigene Klangvorstellungen entwickelt.

Eine der Stützen der Band ist eine stabile Mehrstimmigkeit im Gesang. Das ist schon einmal ein Pfund. Hinzu kommt Arnd Jünemanns angejazzte Stimme für den Blues und sein Ansatz zu Cockers Reibeisen-Stimme. Deshalb gab es auch Titel von Joe Cocker zu hören und das machte dem Publikum richtig Spaß.

Die Musiker, allesamt alte Hasen, verbindet im Kern der Zug zu perfektem Spiel, so wie dies vor Jahrzehnten notwendig war. Die Spielweise hat angesichts zahlloser Bands, die Harmonielehre für eine esoterische Richtung halten, ausgesprochen heilende Wirkung. Natürlich reichte das Spektrum von Route 45 nicht ganz so weit wie die Straße, die im Süden in Alabama endet.

Sie wussten bei diesem Auftritt auch, bei welcher Spielwiesen sie Station zu machen hatten: Die Abfolge stimmte. Das Publikum honorierte dies, rührte sich bis zum letzten Ton nicht vom Fleck. - usc

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