Die Überlegungen dazu gab es seit Beginn des Krise

Coronavirus: Unternehmen mit 120 Mitarbeitern richtet Krisenstab ein

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Ein Mitarbeiter in der Metallindustrie (Symbolbild).

Lüdenscheid – Außergewöhnliche Zeiten bedürfen außergewöhnlicher Maßnahmen. Das gilt derzeit besonders für die Coronakrise. Der Umgang damit stellt gerade Unternehmen vor eine bedeutende Aufgabe.

Thorsten Hering ist Geschäftsführer des Unternehmens Metoba, das sich auf die Veredelung von Oberflächen spezialisiert hat. Er trägt Verantwortung für 120 Mitarbeiter, deren Sicherheit für ihn schon immer ein wichtiger Faktor war – und jetzt erst recht. 

„Schon zu Beginn der Krise haben wir uns zusammengesetzt und überlegt, was jetzt zu tun ist“, berichtet der Geschäftsführer. Mit zunehmender Ausdehnung des Virus entschied sich das Unternehmen dann, einen eigenen Krisenstab zu gründen. „Der setzt sich aus Führungskräften zusammen, die über eine WhatsApp-Gruppe jederzeit erreichbar sind und sich zusätzlich wöchentlich treffen, um die nötigen Maßnahmen zu besprechen“, sagt Thorsten Hering. 

Coronavirus MK: Diverse Schutzmaßnahmen

Wie seine Mitarbeiter am besten zu schützen sind, dabei folgt er den Ratschlägen der SIHK. „Natürlich war auch bei uns die Beschaffung von Desinfektionsmitteln erst ein Thema, aber jetzt sind wir gut ausgestattet“, so der Unternehmer weiter. Im Betrieb ließ der Metoba-Krisenstab zusätzlich entsprechende Plakate aufhängen, die alle nötigen Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz vor dem Coronavirus beinhalten. 

„Die Umsetzung geschieht dann aber eigenverantwortlich durch unsere Mitarbeiter.“ Um den notwendigen Sicherheitsabstand gewährleisten zu können, wurden bei Metoba Mitarbeiter und Lieferanten räumlich getrennt. „Wir haben für die Anlieferung eine Theke, an der den Lieferanten Handschuhe und Kugelschreiber zur Verfügung gestellt werden“, so Hering weiter. Weitergehende Maßnahmen, wie das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes, seien im Unternehmen allerdings bisher noch kein Thema.

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