Die Reise wurde aus Spenden finanziert

Traum von New York: Schwerkranke Risikopatienten geben die Hoffnung nicht auf

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New York hat sich zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in den USA entwickelt.

Lüdenscheid – Dank eines Spendenaufrufs in den vergangenen Monaten sollte sieben jungen Menschen mit der unheilbaren Krankheit Muskeldystrophie der Traum von einer gemeinsamen Reise nach New York erfüllt werden. Doch der steht nun auf der Kippe.

Noch ist die Reise nicht abgesagt. „Wir stehen im engen Kontakt mit dem Reisebüro. Keiner kann momentan sagen, wie es aufgrund des Coronavirus weiter geht“, sagt Sabrina Raschke. Sie hat in den vergangenen Monaten eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um sieben jungen Menschen mit der unheilbaren Krankheit Muskeldystrophie den Traum von einer gemeinsamen Reise nach New York zu erfüllen. 

Dazu gehört auch die Lüdenscheiderin Alessa Schuberth. Am 21. Mai soll es losgehen. Durch den Ausbruch des Coronavirus auf der ganzen Welt, könnte dieser Traum im letzten Moment jedoch noch platzen. Denn New York hat sich zum Epizentrum der Coronavirus-Pandemie in den USA entwickelt. 

Bangt um ihre New York-Reise: Alessa Schuberth.

Die Spendensumme hat die Gruppe beisammen und alles ist bereits gebucht. „Wir waren in den letzten Zügen der Vorbereitung“, sagt Sabrina Raschke. Auch die Visa sind beantragt und fast alle bewilligt. „Die Vorfreude ist bei allen groß. Die Frage ist nur, ob die Reise auch stattfinden kann“, sagt sie. 

Das komme auch auf die Lage in den USA an – ob das Einreiseverbot verlängert wird und vor allem auf die gesundheitliche Lage im Land. Durch ihre Erkrankung gehören die sieben Freunde zur Höchstrisikogruppe. 

„Einige sind komplett auf eine Beatmung angewiesen. Sie haben schon einen riesen Respekt vor einer normalen Erkältung“, erklärt Sabrina Raschke. Für alle beteiligten heißt es daher erst einmal abwarten und sehen, wie sich alles entwickelt. Am 20. April werde das Reisebüro die Entscheidung bekannt geben, ob die Gruppe die Reise antreten kann oder nicht.

Lesen Sie alles rund um das Coronavirus im MK in unserem News-Ticker

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