Nach Erlass der Stadt Lüdenscheid 

Coronavirus-Folgen: Schließungen im Stern-Center - XXXLutz Sonneborn dicht

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Das Stern-Center-Lüdenscheid ist geöffnet. Im Center sind aber viele Geschäfte geschlossen. 

Lüdenscheid - Das Coronavirus und die Folgen: Am Mittwochmorgen bekommen die Bürger die Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Lüdenscheid zu spüren. 

  • Die Sorge vor der Verbreitung des Coronavirus führt zu Einschränkungen des öffentlichen Lebens. 
  • Am Mittwochmorgen haben viele Geschäfte im Stern-Center geschlossen.
  • Supermärkte und Apotheken dürfen geöffnet beiben.

Update 12.45 Uhr: Die XXXL-Möbelgruppe schreibt auf ihrer Homepage: "Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in Deutschland und der damit verbundenen Vorgaben der Bundesregierung sind unsere Verkaufsfilialen und Restaurants ab Mittwoch, dem 18. März 2020, bis auf Weiteres geschlossen. Die Warenausgaben in den Abhollagern und die Lieferungen sind bisher nicht betroffen." Das Unternehmen verweist auf sein Onlineangebot. In Lüdenscheid ist XXXLutz Sonneborn davon betroffen. 

Stand 11.38 Uhr: Die strengen Vorgaben zur Eindämmung des Coronavirus werden am Mittwochmorgen in der Innenstadt von Lüdenscheid sichtbar. Die Türen zum Stern-Center stehen zwar offen - im Einkaufszentrum selbst bleiben am Morgen aber die meisten Geschäfte geschlossen. 

Darunter befinden sich auch die Ankermieter Saturn und die Drogerie Müller. Nordsee hat ebenso dicht wie viele Bekleidungsgeschäfte und die Thalia-Buchhandlung, wie ein Rundgang am Morgen ergab. 

Erlass der Stadt Lüdenscheid regelt auch Umgang mit Stern-Center

Am Montag hatte die Stadt Lüdenscheid den Erlass des Landes umgesetzt, und das Stern-Center verpflichtet, den Zutritt zu Einrichtungshäusern und Einkaufszentren, „Shopping-Malls“ wie dem Stern-Center nur zur Deckung des dringenden Bedarfs unter strengen Auflagen zu erlauben.Unter anderem sollen Kinder- und Jugendgruppen, die sich nur zu Aufenthaltszwecken im Center aufhalten, die Einrichtung unverzüglich verlassen. 

Am Dienstag war die Lage noch unübersichtlich, viele Geschäfte in Stern-Center hatten geöffnet, aber teilweise den Service eingeschränkt. Am Mittwochmorgen reagierten viele Filialisten selbst und schlossen die Türen. 

Center-Management äußert sich

Stern-Center-Manager Daniel Dalsasso verwies auf eine allgemeine Erklärung der ECE-Gruppe: "Die Bundesregierung und die Regierungschefs der Länder haben gestern übergeordnete Leitlinien zum Umgang mit der Coronakrise verabschiedet. Diese Leitlinien müssen jetzt kurzfristig durch die Länder und Gemeinden in konkrete behördliche Vorgaben unter anderem für den Einzelhandel umgesetzt werden. Dies erfolgt kurzfristig und von Stadt zu Stadt unterschiedlich."

Und weiter: "Die einzelnen Geschäfte in den Centern und außerhalb müssen dann auf Basis dieser Regelungen über eine Öffnung oder Schließung entscheiden. Die behördlichen Vorgaben werden voraussichtlich auch Bestimmungen enthalten, welche Geschäfte zu welchen Öffnungszeiten zur Grundversorgung weiterhin geöffnet bleiben (z.B. Supermärkte, Apotheken) – das gilt auch für die entsprechenden Geschäften in den Centern. Für die einzelnen Center wird es daher für diese Geschäfte dann eine individuelle Lösung auf Basis der am jeweiligen Standort gültigen Regelung geben, damit diese auch weiterhin für eine Sicherstellung der Grundversorgung geöffnet bleiben können."

Alle Nachrichten zum Coronavirus im Märkischen Kreis finden Sie in unserem Newsticker. Und die Entwicklung des Coronavirus im ganzen Bundesland können Sie im NRW-Ticker nachlesen.

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