Picknick und Grillen verboten

Ordnungsamt im MK kontrolliert am 1. Mai öffentliche Anlagen

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Eine Bratwurst kann am 1. Mai sehr teuer werden.

Lüdenscheid - Wer es darauf anlegt, kann am 1. Mai die teuerste Bratwurst seines Lebens essen. Corona macht's möglich.

Am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, gehen die Menschen in Deutschland verstärkt auf die Straße – nur noch zum Teil bei den traditionellen Demonstrationen, mehr beim gemeinsamen Ausflug mit Freunden oder der Familie. In diesem Jahr hätte sich der Feiertag, weil er auf einen Freitag fällt, sogar für einen Kurzurlaub angeboten – zumindest in normalen Zeiten.

Statt eines Drei-Tages-Ausflugs an die See werden am Freitag also wohl erneut Rucksäcke gepackt, um heimische Gefilde zu erkunden. Dabei gilt es aber weiterhin, die Coronaschutzverordnung zu beachten.

Das heißt insbesondere, dass sich im öffentlichen Raum nicht mehr als zwei Personen versammeln dürfen. Es sei denn, es handelt sich um Verwandte in gerader Linie (Geschwister, Ehegatten, Lebenspartnerinnen und Lebenspartner) oder um Personen, die in häuslicher Gemeinschaft leben. Auch der Mindestabstand von 1,5 Metern muss beachtet werden, selbst wenn man eine Maske trägt.

Coronavirus macht Bratwurst in Lüdenscheid teuer

Das Picknicken und Grillen auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen bleibt ebenfalls untersagt. Verboten ist übrigens auch – nicht wegen Corona – das Rauchen im Wald. Es besteht erhöhte Waldbrandgefahr. Ob sich Ausflügler am langen Wochenende an die Regeln halten, das werden Mitarbeiter des Lüdenscheider Ordnungsamtes überprüfen. Dabei werden sie laut Pressestelle sowohl die üblichen Ausflugsziele als auch Spiel- und Bolzplätze verstärkt in den Blick nehmen.

Das Ordnungsamt rät, am Wochenende nicht die klassischen Ziele anzusteuern, sondern mal neue Wege oder Ziele auszuprobieren, um Menschenansammlungen zu vermeiden.

Alle Informationen rund um das Coronavirus im MK

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