Klinikum Hellersen und Stadtklinik Werdohl

Coronavirus: Märkische Kliniken mit drastischer Maßnahme - nur ein Besucher pro Patient

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Die Besuchszeiten in den Märkischen Kliniken werden drastisch reduziert. 

Lüdenscheid/Werdohl - Ab Freitag, den 13., schränken die Märkischen Kliniken mit Blick auf die Verbreitung des Coronavirus die Besuche drastisch ein. Damit soll das Infektionsrisiko minimiert werden. 

  • Die Märkischen Kliniken schränken die Besuchszeiten drastisch ein.
  • Damit will das Klinikum das Infektionsrisiko beim Coronavirus minimieren.
  • Jeder Patient darf nur einen Besucher gleichzeitig empfangen

Ab dem 13. März gelten neue Besuchsregelungen im Klinikum Lüdenscheid und in der Stadtklinik Werdohl. Das teilten die Märkischen Kliniken auf Anfrage unserer Zeitung mit.  Die Schutzmaßnahmen sollen während derCoronavirus-Pandemie das Infektionsrisiko für Patienten und Besucher auf ein Minimum reduzieren und die Mitarbeiter entlasten.

Besucher dürfen nur noch zwischen 15 und 18 Uhr empfangen werden

Bis auf weiteres werden die Besuchszeiten auf nur noch drei Stunden reduziert. Nur in der Zeit von 15 bis 18 Uhr dürfen Patienten Besuch empfangen. Und auch bei der Zahl der Besucher ist das Klinikum streng. Es darf grundsätzlich pro Patient nur ein Besucher im Raum sein. 

In begründeten Einzelfällen sind Ausnahmen möglich, aber nur mit ärztlicher oder pflegerischer Vereinbarung, teilen die Märkischen Kliniken mit. Bereits seit einer Woche wurden die Besuchszeiten eingeschränkt, nachdem im Klinikum Lüdenscheid in großem Stil Desinfektionsmittel gestohlen worden war

Vorträge abgesagt  - eventuell werden sie bei Youtube gezeigt

Bis Ende April werden zudem vorsorglich alle Veranstaltungen der Kliniken abgesagt. Die wöchentlich stattfindenden Vorträge der Reihe „Dienstags in den Märkischen Kliniken“ zu den Themen „Neue Therapien für Kinder und Jugendliche bei Diabetes Mellitus typ1“ (17. März), „Psychosomatische Erkrankungen erkennen, verstehen, bewältigen“ (24. März), „Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“(31. März) sowie der Vortrag mit dem Thema „Raus aus der Stolperfalle – Stürze in der Altersmedizin“ (28. April) werden nicht vor Ort im Klinikum oder der Stadtklinik durchgeführt, sondern gegebenenfalls für YouTube aufgezeichnet oder über Facebook und Instagram direkt live übertragen.

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