Coronavirus: Lüdenscheider Krisenstab tagt täglich

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Symbolfoto

Lüdenscheid – Um in Krisenzeiten schnell und effektiv reagieren zu können, gibt es bei der Stadt Lüdenscheid den Stab für außergewöhnliche Ereignisse, den sogenannten SAE. In der Vergangenheit kam er beispielsweise zum Einsatz, als das Orkantief Kyrill im Januar 2007 schwere Schäden in der Bergstadt hinterlassen hatte. Jetzt in der Corona-Krise befindet sich der SAE wieder im Einsatz, genauer gesagt seit dem 2. März.

Trafen sich seine Mitglieder zunächst dreimal pro Woche, so stehen seit dem 23. März tägliche Zusammenkünfte im Terminkalender, am Wochenende in reduzierter Besetzung.

Zentraler Tagesordnungspunkt ist stets der Austausch mit dem Märkischen Kreis. Die SAE-Mitglieder diskutieren den aktuellen Lagebericht des Kreises und die Zahl der Infizierten.

Zu Beginn des Kontaktsverbots wurde im SAE darüber beraten, wo Kontrollen des Ordnungsamtes gefahren werden. Die Ausstattung der Feuerwehr und des Rettungsdienstes mit Masken und Schutzkleidung ist in den vergangenen Wochen auch bereits ein Thema gewesen. Darauf wurde Material angeschafft. Aktuell sei ausreichend vorhanden.

Wir stehen auch mit den Pflege- und Seniorenheimen im Austausch und helfen bei der Versorgung mit Materialien“, sagt Pressesprecher Sven Prillwitz. Überlegt wurde vom Stab darüber hinaus auch bereits, welche Gebäude für die Einrichtung einer zusätzlichen Quarantänestation zur Verfügung stünden, falls die Kapazität des Klinikums Hellersen nicht ausreichen sollte.

Der SAE 

Der Stab für außergewöhnliche Ereignisse steht unter der Leitung von Bürgermeister Dieter Dzewas. Sein Stellvertreter ist Thomas Ruschin. Als ständige Mitglieder gehören Mitarbeiter der Verwaltung an, die Schlüsselpositionen bekleiden und die in Krisenzeiten benötigt werden. 

Vertreten sind das Ordnungsamt, die Zentrale Gebäudewirtschaft, der Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb , die Feuer- und Rettungswache, der Fachdienst des Bürgermeisters, die Polizei und die Pressestelle. Je nach Lage werden weitere Akteure hinzugezogen, zum Beispiel von den Stadtwerken, der MVG und Enervie.

Alle Informationen rund um das Coronavirus im MK gibt es hier.

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