Stadt Lüdenscheid trifft neue Regelungen

Trotz Coronavirus: Warteschlange auf dem Wochenmarkt

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Auf dem Lüdenscheider Wochenmarkt hielten sich am Mittwoch nicht alle Kunden beim Warten an die geltende Abstandsregelung.

Seitdem in NRW wegen des Coronavirus ein weitreichendes Kontaktverbot gilt, sind Ansammlungen von mehr als zwei Personen im öffentlichen Raum verboten. Das hat sich überwiegend gut eingespielt. Zeitweise Probleme beim Mindestabstand gab es dagegen auf dem Lüdenscheider Wochenmarkt. Die Stadt reagiert.

Lüdenscheid – Mittwochs und samstags ist Markttag in Lüdenscheid. Dann ist der Rathausplatz in normalen Zeiten gut gefüllt, und auf den Wegen zwischen den Ständen können Besucher auch schon einmal ungewollt auf Tuchfühlung mit ihren Mitmenschen gehen. 

So voll wie sonst war es Mittwochvormittag auf dem Rathausplatz zwar nicht, dennoch stellte Leser Peter Mentzel beim Blick auf dem Wochenmarkt zu Zeiten des Coronavirus die Frage: „Wieso erfolgt keine Entzerrung der Stände?"

Coronavirus in Lüdenscheid: Markthändler müssen für Abstandhalter sorgen

Auch die Stadt hatte am Mittwoch die Situation auf dem Rathausplatz im Blick. Früh sei das Ordnungsamt dort unterwegs gewesen, um den Kontakt zu den Händlern zu suchen. Diese wurden darauf aufmerksam gemacht, dass sie ihre Kunden auf die geltende Abstandsregelung hinweisen und für Abstandhalter sorgen müssen. 

Alle Informationen rund um das Coronavirus im MK gibt es hier.

Die räumliche Anordnung der Stände war am Mittwoch jedoch noch so, wie man sie aus der Vor-Corona-Zeit kennt. Die Folge: „In den Spitzenzeiten war es schon schwieriger, den Mindestabstand zu halten“, schildert Pressesprecher Sven Prillwitz die Erfahrungen, die Mitarbeiter des Ordnungsamtes gemacht haben, als sie am Mittag noch einmal auf dem Markt unterwegs gewesen sind. 

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Coronavirus: neue Regeln für Lüdenscheider Wochenmarkt

Deswegen gab es im Nachklang des Markts ein Feedbackgespräch im Ordnungsamt und die Entscheidung, dass in Zukunft neue Regelungen greifen werden. Die Stände werden ab Samstag weiter auseinander positioniert. Dabei müsse man allerdings die Rettungswege für die Feuerwehr und die Erreichbarkeit der Stromanschlüsse berücksichtigen. 

Dafür, dass die Marktkunden in Zukunft die erforderlichen Abstände vor den Verkaufstheken und in den Warteschlangen einhalten, sollen die Händler sorgen. Die Entscheidung, ob dies mit Hilfe von Flatterbändern oder Markierungen auf dem Boden geschieht, liege bei den Händlern. 

Die Stadt könne zudem auch Absperrgitter zur Verfügung stellen. Als weitere Maßnahme von Seiten der Stadt wird am Samstag außerdem eine Zwei-Mann-Streife des Ordnungsamts auf dem Wochenmarkt unterwegs sein, um die Kunden auf die Einhaltung der erforderlichen Distanz hinzuweisen

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