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Blutspende in Zeiten von Corona: Mit Mundschutz und Plexiglasvisier

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Lüdenscheid – Normalerweise sind Blutspendetermine reine Routineveranstaltungen. In Zeiten des Coronavirus sind dagegen - wei in Lüdenscheid - strengere Sicherheitsvorkehrungen notwendig.

Schützenhalle statt DRK-Heim: Anfang der Woche haben Christina Lauing vom DRK-Stadtverband Lüdenscheid und Sabine Gräfe-Schmidt, Referentin des DRK-Blutspendedienstes West, den Umzug des jüngsten Blutspendetermins von der Hochstraße zum Loh entschieden. 

Fürsorgepflicht gegenüber Spendern und Mitarbeitern

Damit zogen die Verantwortlichen die Konsequenz aus den begrenzten Räumlichkeiten im DRK-Heim – eine Entscheidung im Sinne der Fürsorgepflicht gegenüber Spendern und Mitarbeitern.

Blutspende in Corona-Zeiten

Die Schützenhalle am Loh bot am Freitag beste Voraussetzungen, um auch während der Blutspende die nötige soziale Distanz zu wahren. Die einzelnen Stationen, Spenderbetten und Ruheliegen waren mit ausreichendem Abstand zueinander aufgebaut, und die Spender wurden mit Absperrbändern von den jeweils übrigen Bereichen getrennt weitergeleitet. Gleich zu Beginn wurden die Besucher aufgefordert, ihre Hände zu desinfizieren – verbunden mit einer Anleitung zum richtigen Händewaschen.

Coronavirus: Warnhinweise auf dem Boden

Auf dem Boden der Halle erinnerten Warnhinweise immer wieder daran, den gebotenen Zwei-Meter-Abstand zu wahren. Das Personal des DRK und des Blutspendedienstes arbeitete mindestens mit Handschuhen und Mundschutz, bei intensiverem Kontakt schützte vor dem Gesicht zudem ein Plexiglasvisier. Fieber wurde bei den Spendern gleich dreimal gemessen, und die Kugelschreiber, mit denen die Spenderbögen ausgefüllt wurden, waren einzeln verpackt und sollten anschließend mitgenommen werden. 

Blieb doch mal einer liegen, wurde er sicherheitshalber direkt entsorgt. Auch die Liegen wurden nach jedem Spender gesäubert, ehe die Gäste später mit ihrem Lunchpaket versorgt durch den separaten Ausgang den Heimweg antraten. Sein Blut wurde allerdings nicht jeder los. So musste beispielsweise ein Spendewilliger, der kürzlich aus Ägypten zurückgekehrt ist, unverrichteter Dinge wieder nach Hause fahren.

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