Mann legt sich in Lüdenscheid mit Security an

Polizei-Einsatz am Rewe: Kunde soll Einkaufswagen nehmen und wird ausfallend

Coronavirus in Lüdenscheid: Streit bei Rewe wegen Einkaufswagen
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Coronavirus in Lüdenscheid: Streit bei Rewe wegen Einkaufswagen

Polizei-Einsatz am Rewe in Lüdenscheid: Ein Kunde wollte nicht einsehen, dass er einen Einkaufswagen mitnehmen muss und wurde ausfallend.

Lüdenscheid - Die Regelung, dass Supermärkte nur noch mit Einkaufswagen betreten werden dürfen, sorgt immer wieder auch für Unmut bei den Kunden.

Am Samstagmittag (28. März) kam es deswegen sogar zu einem Polizei-Einsatz am Rewe-Markt am Breitenfeld in Lüdenscheid. Ein 53-jähriger Kunde geriet in Streit mit dem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes, weil dieser den Mann aufgefordert hatte, einen Einkaufswagen mit ins Geschäft zu nehmen.

Der Kunde beleidigte den Mitarbeiter, setzte sich dann in sein Auto und wollte den Parkplatz verlassen. Der Sicherheitsdienst wollte den 53-Jährigen zur Aufnahme der Personalien stoppen, um Anzeige erstatten zu können. Der Kunde fuhr langsam auf den Mann zu und berührte ihn leicht am Bein, ohne ihn zu verletzen.

Coronavirus im MK: Die Nerven liegen blank

Es ist nicht das erste Mal in letzter Zeit, dass die Nerven blank liegen. So hat ein Mann in einem Supermarkt im Sauerland die Fassung verloren, weil eine Kasse kurzzeitig nicht besetzt war. Als ihn ein weiterer Kunde beschwichtigen wollte, ist er auf ihn zugegangen, hat ihn angehustet und gesagt: "Ich habe Corona".

Ähnliche Szenen spielten sich im Märkischen Kreis ab. Neben Jugendlichen, die das Kontaktverbot nicht ernst genommen haben, kam es auch zur Eskalation bei einem Penny-Supermarkt: Bei einem Streit um einen Einkaufswagen spuckte ein Kunde einem ins Gesicht. Ein ungeduldiger Kunde in Hagen ignorierte die Warteschlange vor einem Baumarkt. Als ein Security-Mann ihn stoppen wollte, wurde es äußerst schmerzhaft.

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