Betriebsmitteilung verschickt

Coronavirus: Kostal will seine 20.000 Mitarbeiter schützen - mit diesen Maßnahmen

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Der Kostal-Konzern hat seinen Stammsitz in Lüdenscheid.

Lüdenscheid – Weltweit 20 000 Mitarbeiter hat der Automobilzulieferer Kostal. Als international agierender Konzern ist das Lüdenscheider Unternehmen von den Auswirkungen des Coronavirus’ besonders betroffen.

  • Automobilzulieferer will seine Mitarbeiter vor den Folgen des Coronavirus schützen
  • Der Konzern hat verbindliche Verhaltensstandards erarbeitet
  • Die Regeln gelten weltweit für rund 20.000 Mitarbeiter von Kostal

Um seiner Verantwortung für die Mitarbeiter gerecht zu werden, hat die Konzern-Geschäftsführung nun verschiedene Vorsichtsmaßnahmen angeordnet. Sie gelten weltweit, also auch am Stammsitz in Lüdenscheid

„Zum Glück sind bislang weder in China noch an einem anderen Standort Mitarbeiter unseres Unternehmens erkrankt“, erklärt Kostal-Sprecher Georg Exler auf Anfrage. Damit das so bleibt, hat das Unternehmen eine Arbeitsgruppe Coronavirus eingerichtet. Anders als in anderen vergleichbaren Betrieben spreche man bewusst nicht von einem Krisenstab. Der Märkische Kreis hat am Donnerstag einen Krisenstab zum Coronavirus eingerichtet. 

Coronavirus: Verhaltensstandards für Mitarbeiter von Kostal

Die Arbeitsgruppe habe laut Exler auf Basis der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts eigene Verhaltensstandards entwickelt. Dazu gehören die Anweisung zum regelmäßigen Händewaschen und der Ratschlag, sich bei Begrüßung und Verabschiedung nicht die Hände zu geben.

In allen Betriebsstätten ließ Kostal Behälter mit Desinfektionsmitteln aufstellen. Alle Reisen von und nach China – dort hat Kostal sechs Standorte – sind ausgesetzt.

Kostal-Mitarbeiter werden zu Reisetätigkeiten befragt

Um mögliche Gefahrenherde frühzeitig zu erkennen, werden zudem alle Reisetätigkeiten der Mitarbeiter der vergangenen Wochen systematisch erfasst. Dazu gehören auch Urlaubsreisen. Die Kostal-Regeln wurden im Intranet veröffentlicht. Zudem wurden alle 20.000 Mitarbeiter weltweit über eine Betriebsmitteilung informiert. 

Aufgabe der Arbeitsgruppe zum Coronavirus ist es auch, für den Fall einer Infektion gewappnet zu. Kostal-Sprecher Exler: „Wir bereiten uns auf verschiedene Szenarien vor.“

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