Auch Beatmungsgeräte werden angeschafft

Coronavirus: Kliniken schaffen Platz für mehr Intensivbetten

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Die Märkischen Kliniken bereiten sich auf eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus vor.

Um für eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus’ gewappnet zu sein, hat die NRW-Landesregierung die Krankenhaus-Betreiber aufgefordert, die Zahl der Intensivbetten zu verdoppeln.

Lüdenscheid – Der entsprechende Erlass gilt auch für die Märkischen Kliniken, die derzeit im Klinikum Hellersen 28 und in der Stadtklinik Werdohl drei Intensivbetten vorhalten. Die sogenannten Beatmungsplätze dienen der intensivmedizinischen Versorgung schwerst erkrankter Covid-19-Patienten.

„Um die Vorgabe des Landes zu erfüllen, fehlen uns noch fünf Beatmungsgeräte. Wir versuchen, diese Geräte derzeit zu beschaffen“, erklärte Dr. Torsten Kehe, Vorsitzender Geschäftsführer der Märkischen Kliniken. 

Coronavirus im MK: Beschaffung von Beatmungsgeräten schwierig

Da die Nachfrage aufgrund der Corona-Pandemie weltweit enorm gestiegen ist, ist die Beschaffung von Beatmungsgeräten derzeit schwierig. Dennoch wolle man innnerhalb der nächsten Tage rund 60 Intensivbetten bereithalten. 

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Gleichzeitig begannen am Mittwoch erste Abteilungen damit, geplante Operationen und Behandlungen abzusagen, um im Bedarfsfall ausreichend Kapazitäten für die Versorgung von Covid-19-Patienten zu haben. Durch die sogenannten „Abbestellungen“ ist auf den Stationen zusätzlich zu den Intensivbetten auch genügend Platz für Infektpatienten mit leichteren Symptomen. Sie benötigen keine Beatmungsgeräte, müssen aber isoliert werden. 

Coronavirus im MK: Reaktivierung ist nicht geplant

Derzeit wird ermittelt, wie viele Mitarbeiter zur Versorgung des Corona-Patienten erforderlich sind. Eine Reaktivierung des Marienhospitals Letmathe ist nicht geplant.

Das Coronavirus breitet sich in NRW und ganz Deutschland aus. Aktuelle Beschlüsse und Entwicklungen zum Thema Coronavirus greifen wir in unserem großen NRW-Ticker auf.

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